Wirbelsturm

Indische Marine: Lastkahn sinkt bei Zyklon

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Zyklon Tauktae in Indien
Rettungsaktion der indischen Marine nach dem Zyklon Tauktae. Foto: -/AP/dpa © -
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Zyklon in Indien
Ein Polizist hilft in Mumbai einem Fahrer eines öffentlichen Verkehrsmittels, eine überschwemmte Straße zu überqueren. Foto: Ashish Vaishnav/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa © Ashish Vaishnav
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Zyklon in Indien
Pendler fahren in Mumbai auf einer überschwemmten Straße. Foto: Rajanish Kakade/AP/dpa © Rajanish Kakade
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Zyklon in Indien
Eine Frau sieht hilflos zu, wie ihr Regenschirm während eines starken Regens im Wind davonfliegt. Foto: Rajanish Kakade/AP/dpa © Rajanish Kakade

Mumbai (dpa) - Etwa 100 Menschen werden noch vermisst, nachdem ein Lastkahn bei dem starken Wirbelsturm «Tauktae» vor der Küste der indischen Millionenstadt Mumbai gesunken ist.

Die indische Marine konnte nach eigenen Angaben 177 Menschen retten, die am Dienstag auf dem von einer staatlichen Ölfirma betriebenen Schiff waren. Die Rettungsarbeiten mit zwei Schiffen und Helikoptern seien schwierig, weil die Wellen sehr hoch und die Winde stark seien, sagte ein Marinesprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Zudem habe die Marine noch von einem anderen Schiff mit 137 Crewmitgliedern einen Hilferuf erhalten und Hilfe sei unterwegs.

Der Wirbelsturm war Ende vergangener Woche entstanden und hat an der Westküste Indiens für Verwüstung, Wind und Regen gesorgt. Mindestens 14 Menschen starben, wie örtliche Katastrophenschutzbehörden mitteilten. Am späten Dienstagabend ist der Zyklon auf die Küste des Bundesstaates Gujarat getroffen. Beim Sturm «Tauktae» wurden Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. Inzwischen sei der Sturm etwas abgeschwächt.

Zuvor waren Zehntausende Menschen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht worden. Gleichzeitig wütet in dem Land eine heftige zweite Corona-Welle, unter anderem mit der besonders ansteckenden indischen Virusvariante B.1.617, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft hat.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-641438/4