Unwetter

Zentrum des US-Tropensturms «Henri» in Rhode Island erwartet

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Hurrikan «Henri» in den USA
Imposante Gischt am Strand von Rhode Island: Die US-Wetterbehörde hat den Hurrikan «Henri» vor der Nordostküste der Vereinigten Staaten zu einem Tropensturm heruntergestuft. Foto: Stew Milne/AP/dpa © Stew Milne
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«Henri» in Connecticut
Wellen schlagen gegen die Ufermauer In New London, Connecticut. Foto: Stew Milne/AP/dpa © Stew Milne
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Hurrikan «Henri»
Vorbereitung auf Hurrikan «Henri» in Charlestown: Der US-Wetterdienst hat den auf den Nordosten der USA zielenden Tropensturm «Henri» zu einem Hurrikan hochgestuft. Foto: Stew Milne/AP/dpa © Stew Milne

New York (dpa) - Ausläufer des Tropensturms «Henri» haben am Sonntagmittag die Nordostküste der USA erreicht und heftige Regenfälle mitgebracht.

Das US-Hurrikanzentrum NHC geht davon aus, dass am Nachmittag (Ortszeit) das Zentrum des Sturms im Bundesstaat Rhode Island auf die Küste treffen wird. Dessen Gouverneur Dan McKee erwartet «schwere Auswirkungen hoher Windstärken, Stromausfälle und Überschwemmungen».

«Henri» war zuvor zu einem Tropensturm heruntergestuft worden. Die maximale Windgeschwindigkeit liegt laut NHC bei rund 95 Kilometern pro Stunde, weniger als noch einige Stunden zuvor, hieß es in einem Lagebericht. Nach dem Auftreffen auf Land werde seine Stärke aller Voraussicht nach weiter nachlassen. Eine Hurrikan-Warnung ist für Long Island, Rhode Island und Connecticut in Kraft.

Betroffen von den Sturmfluten könnten die vor der US-Metropole New York liegende Insel Long Island sowie Teile von Massachusetts, Rhode Island und Connecticut sein. Warnungen vor Überschwemmungen sind in verschiedenen Dringlichkeitsstufen für mehr als 35 Millionen Menschen ausgerufen worden.

Schon in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) hatten erste Regenausläufer von «Henri» den Bundesstaat New York und andere US-Staaten im Nordosten erreicht. In New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden.

© dpa-infocom, dpa:210822-99-925185/5