Kanpp vor Hildburghausen

Passau Deutschlands Corona-Hotspot

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Passau
Schilder weisen am Ludwigsplatz auf die bestehende Alkoholverbotszone und die Maskenpflicht in Passau hin. Foto: Lino Mirgeler/dpa © Lino Mirgeler
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Coronavirus in Passau
Ein Mann geht an Stühlen eines Cafés vorbei, die mit Flatterband gesperrt wurden. In Passau dürfen die Menschen ihre Wohnung seit Samstag nur noch aus triftigem Grund verlassen. Foto: Lino Mirgeler/dpa © Lino Mirgeler

Passau (dpa) - Die niederbayerische Stadt Passau liegt nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zusammen mit dem Thüringer Landkreis Hildburghausen als Corona-Hotspot bundesweit an der Spitze.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Montag demnach bei 579,5.

Nur ganz knapp dahinter rangiert den Daten zufolge der bisherige Spitzenreiter, der Thüringer Landkreis Hildburghausen. Hier betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 579,1. Eine RKI-Sprecherin bestätigte die Zahlen.

In Passau dürfen die Menschen ihre Wohnung seit Samstag nur noch aus triftigem Grund verlassen. Die Zahlen des RKI sind an Sonntagen und Montagen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

© dpa-infocom, dpa:201130-99-515843/2