VfB Stuttgart

Personalsituation vor dem Schalke-Spiel: Kempf und Thommy zurück im Teamtraining - Quartett arbeitet individuell

Abwehrspieler Marc Oliver Kempf
Abwehrspieler Marc Oliver Kempf. © Alexandra Palmizi

Die Sonne im Nacken, Schalke im Blick: In Bad Cannstatt laufen die Vorbereitungen für das kommende Auswärtsspiel des VfB Stuttgart in Gelsenkirchen am Freitag (ab 20.30 Uhr im ZVW-Liveticker) auf Hochtouren. Am Dienstagvormittag (27.10.) bat Trainer Pellegrino Matarazzo seine Schützlinge bei herrlichem Spätherbstwetter auf den Trainingsplatz. Nach acht Punkten aus den ersten fünf Partien ist die Laune rund um den Wasen blendend.

VfB-Torhüter Kobel: „Das oberste Ziel ist, die Liga zu halten“

„Die ersten Spiele waren gut, um reinzukommen. Wir konnten uns an die erste Liga gewöhnen“, sagt beispielsweise Torhüter Gregor Kobel mit Blick auf den gelungenen Saisonstart. Luftschlösser bauen wird im Schwabenland trotzdem niemand, wie der Schweizer Goalie versichert: „Das oberste Ziel ist, die Liga zu halten. Wir haben gute Resultate geholt, aber es sind erst fünf Spieltage gespielt. Die Momentaufnahme kann sich sehr schnell wieder ändern.“

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Vor dem Duell mit dem schwer angeknockten FC Schalke 04 - erst ein Punkt und bereits 19 Gegentore - warnt Kobel: „Schalke ist ein sehr großer Verein. Die Mannschaft ist besser, als ihr momentaner Tabellenplatz.“

Schalke-Keeper Rönnow: „Wir brauchen Selbstvertrauen und ein Erfolgserlebnis“

Derweil zeigt sich der neue Schalker Schlussmann Frederik Rönnow vor dem Heimspiel gegen die Schwaben zuversichtlich: „Ich sehe eine Menge Qualität in unserem Kader. Und ich bin sicher, dass bald auch die Ergebnisse kommen werden“, so der Däne, der kurz vor dem Ende der Transferperiode Anfang Oktober im Tausch mit Markus Schubert von Eintracht Frankfurt verpflichtet worden war.

Frederik Rönnow
Torwart Frederik Rönnow gibt Anweisungen an seine Mitspieler. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild © Guido Kirchner


Das Spiel gegen den Aufsteiger habe Signal-Charakter, aber es sei „kein Finale“. Man dürfe nicht so viel an die Vergangenheit mit zuletzt 21 Spielen ohne Sieg denken: „Wir müssen immer nach vorne schauen. Ich sehe eine positive Entwicklung in den vergangenen Wochen. Wir brauchen Selbstvertrauen und ein Erfolgserlebnis. Gegen Stuttgart müssen wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, den Kampf annehmen. Dann holen wir auch ein gutes Ergebnis und können darauf aufbauen.“

Welche Stuttgarter Profis können gegen die kriselnden „Knappen“ mitmischen? Ein kurzer Überblick über die aktuelle Personalsituation beim VfB:

Marc Oliver Kempf: Der Abwehrspieler zog sich am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen Köln einen Riss der Ohrmuschel zu, konnte aber schon am Dienstag wieder voll am Mannschaftstraining teilnehmen. Einem Einsatz in der Veltins-Arena steht wohl nichts im Weg.

Erik Thommy: Nach seiner schweren Ellbogen-Verletzung zu Beginn der Sommer-Vorbereitung kämpft sich der Außenbahnspieler Stück für Stück zurück. Am Montag arbeitete er noch abseits der Kollegen individuell, am Dienstag mischte er im Teamtraining mit. 

Silas Wamangituka und Roberto Massimo: Die beiden Flügelflitzer wurden am Dienstag aufgrund von Kniebeschwerden geschont. Wamangituka bereitet immer noch das Innenband Probleme. „Silas spürt noch Schmerzen“, sagte Coach Matarazzo nach dem Köln-Spiel, „und die werden ihn auch die nächste Zeit begleiten. Bis er nichts mehr spürt, wird es sicherlich noch vier Wochen dauern.“ Ob sie am Freitag zur Verfügung stehen werden, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

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Wataru Endo: Adduktorenprobleme bremsten den japanischen Bodyguard der Truppe bereits zum Wochenstart aus. Und auch am Dienstag konnte der zentrale Mittelfeldspieler nur ein individuelles Programm absolvieren. Ein Einsatz am Freitagabend ist fraglich.

Waldemar Anton: Nachdem er die vergangenen beiden Partien wegen einer Bänderverletzung im Sprunggelenk verpasst hatte, trainierte Anton am Montag im Kraftraum und am Dienstag individuell. Ob der kantige Innenverteidiger rechtzeitig für das Duell mit den kriselnden Schalkern fit wird, ist noch unklar. Sportdirektor Sven Mislintat verspricht in jedem Fall: „Der Junge ist schon ein harter Hund. Er arbeitet wahnsinnig hart dafür, so schnell wie möglich zurückzukommen.“

Clinton Mola: Der Weg zurück in den Kader ist noch weit, aber nach seiner komplizierten Hüftverletzung geht es langsam voran für den jungen Engländer. Doch die Betonung liegt auf langsam. Wann Mola wieder voll trainieren kann und in den Kader zurückkehrt, ist noch nicht absehbar.