VfB Stuttgart

Reaktionen zur VfB-Heimpleite gegen den SC Freiburg: "Wir waren ein Stück weit naiv"

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. SC Freiburg
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel gegen den SC Freiburg. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart ist mit einer 3:2-Niederlage gegen den SC Freiburg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Nach knapp 50 Minuten lag die Matarazzo-Elf bereits mit drei Gegentoren im Hintertreffen, zeigte in den letzten 30 Minuten aber Moral und kämpften sich fast zum Ausgleich zurück. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Pellegrino Matarazzo, Trainer VfB Stuttgart

"Es tut immer weh, zu verlieren. Wir waren ein Stück weit naiv beim Verteidigen der Standards, hatten nicht die notwendige Alarmbereitschaft. Das dritte Gegentor war zu billig, wir hatten ein paar unnötige Ballverluste. Ansonsten war es ein gutes Spiel, wir haben viele gute Torchancen herausgespielt. Man hat trotzdem gesehen, was wir können. Nach dem Spiel werden wir Klartext sprechen, wo wir uns verbessern müssen. Es geht um Entwicklung und um den nächsten Schritt. Wir müssen die Fehler schnellstmöglich abstellen und die Nervosität ablegen."

Christian Streich, Trainer SC Freiburg

"Wir hatten uns entschieden, mit einem 4-1-4-1 zu spielen und wollten offensiv ausgerichtet sein. Uns haben die beiden frühen Tore geholfen und wir konnten Vieles kontrollieren. Ab der 60. Minute hatten wir nicht mehr die Kontrolle über das Spiel. Der VfB ist immer gefährlich, weil sie sehr gut gespielt haben und einen guten Rhythmus hatten. Es war ein ganz schwieriges Spiel, am Ende waren wir die Glücklicheren."

Nils Petersen, Stürmer SC Freiburg

„Am Anfang war das Spielglück auf unserer Seite. Das Spiel lief genau nach unserem Geschmack. In der zweiten Halbzeit war es dann das genaue Gegenteil.“

Gonzalo Castro, Kapitän VfB Stuttgart

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit viel Lehrgeld gezahlt. Wir haben zwei einfache Gegentore bekommen, aber wir haben Moral bewiesen, sind auf 2:3 herangekommen und müssen eigentlich einen Elfmeter bekommen. Wir nehmen sehr viel mit aus diesem Spiel.“

Marc Oliver Kempf, Abwehrspieler VfB Stuttgart

„Wir haben unser erstes Bundesligaspiel gemacht, waren teilweise zu passiv, haben nicht viel zugelassen, aber trotzdem drei Gegentore bekommen. Absolut positiv war, dass wir bis zum Ende nicht aufgehört haben, auf 2:3 herankommen und auch noch die Chance zum Ausgleich hatten. Darauf müssen wir aufbauen, daraus lernen und weiter Gas geben.“

Der Blick auf die Tabelle