Rems-Murr-Kreis

1,82 Millionen Euro für den Radschnellweg zwischen Ludwigsburg und Waiblingen

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Symbolfoto. © Gaby Schneider

RS 8 soll er heißen, der neue Radschnellweg zwischen Waiblingen über Remseck nach Ludwigsburg. Die 15 Kilometer lange Strecke hat ein Potenzial für durchschnittlich 2.100 Radfahrer am Tag, so das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie im April. Nun haben Bund und Land ihre Zusage über die Förderung der Planungskosten erteilt.

Bund und Land übernehmen Großteil der Kosten für Planung und Bau

Wie das Landratsamt Rems-Murr am Mittwoch (20. Mai) in einer Pressemitteilung bekannt gab, übernehmen Bund und Land insgesamt 87,5 Prozent der Planungskosten. Das entspricht einer Höhe von 1,82 Millionen Euro. Auch für den Bau können voraussichtlich bis zu 87,5 Prozent der Kosten durch Fördergelder von Bund und Land abgedeckt werden. Insgesamt wird mit Kosten von gut 31 Millionen Euro gerechnet.

Entlastung der Hauptverkehrsachsen

„Radschnellverbindungen ebnen den Weg für nachhaltige Mobilität und können gerade beim RS 8 die Hauptverkehrsachsen zwischen unseren beiden Landkreisen entlasten“, sagt der Landrat des Rems-Murr-Kreises Dr. Richard Sigel. „Die Förderung durch Bund und Land gibt uns dabei den nötigen Rückenwind.“

Die Baulast der Radschnellverbindung liegt beim Rems-Murr-Kreis, dem Landkreis Ludwigsburg sowie innerhalb der Ortsgrenzen bei den Städten Ludwigsburg und Waiblingen. Die Landkreise und Städte werden die Abschnitte in ihrer Zuständigkeit eigenständig planen.

Radschnellverbindungen

Um die Wiedererkennbarkeit von Radschnellverbindungen landesweit zu erhöhen, erhalten alle Radschnellverbindungen eine individuelle Bezeichnung. In Baden-Württemberg wird das Kürzel RS und eine fortlaufende Nummer gewählt.

Im Rems-Murr-Kreis ist bereits ein weiterer Radschnellweg in der Mache: Der RS 5 zwischen Fellbach und Schorndorf.