Rems-Murr-Kreis

Achtung, Kontrolle! Im Rems-Murr-Kreis werden die Biomüll-Tonnen geprüft - darauf kommt es an

Kopie von Biomüll Sheriff
Hier kontrolliert ein AWRM-Mitarbeiter mit Metalldetektor und per Blick, ob diese Biotonne in Oeffingen Fremdstoffe enthält. (Archivfoto). © Gabriel Habermann

Ab Montag (10.10.) werden im Rems-Murr-Kreis verstärkt Biomülltonnen kontrolliert. Das gibt die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM) in einer aktuellen Mitteilung bekannt. Falsch befüllte Tonnen werden dabei nicht geleert.

Die Kontrollen werden über einen Zeitraum von zwei Wochen durchgeführt, konkret bis einschließlich 21. Oktober. Mitarbeitende der AWRM werden Biotonnen auf Störstoffe kontrollieren - entweder durch Sichtkontrollen oder mit Hilfe technischer Hilfsmittel. Laut AWRM sind mehrere Sammelfahrzeuge mit Detektoren ausgestattet, die Fremdstoffe im Behälter erkennen. Zusätzlich werden die Mitarbeitenden der Entsorgungsunternehmen einen Blick in die Tonnen werfen. Falsch befüllte Tonnen werden mit einem roten Hänger versehen und nicht geleert.

Wie die AWRM mitteilt, landen im Rems-Murr-Kreis nach wie vor zu viele Dinge im Biomüll, die dort nicht hingehören. Neben Glas, Metall und Restmüll sind es hauptsächlich Plastiktüten- und verpackungen die kostenintensiv aus dem Biomüll sortiert werden müssen. Fast 7.000 Tonnen an Fremdstoffen mussten allein im vergangenen Jahr teuer entsorgt werden. Die Tüten können im Verarbeitungsprozess nicht vollständig aussortiert werden. Dadurch können kleinste Plastikteilchen im Kompost und letztendlich in der Nahrungskette landen, heißt es in der Mitteilung.

Was gehört in die Biomülltonne?

In die Biotonne dürfen Küchen-, Obst- und Gemüseabfälle sowie feste Speisereste, verwelkte Blumen oder auch Laub und Rasenschnitt entsorgt werden. Auch Kaffee- und Teesatz mit Filter und Beutel machen keine Probleme. Verschimmeltes Toastbrot oder vergammelte Äpfel mitsamt der Verpackung haben in der Tonne allerdings nichts verloren, betont die AWRM. Als Verpackung für den Biomüll eignen sich lediglich Papiertüten und Zeitungspapier.

Die Verwendung von „kompostierbaren Kunststoffbeuteln“ ist im Rems-Murr-Kreis seit dem 01.01.2022 verboten. Die Tüten verrotten viel zu langsam und werden daher im Verarbeitungsprozess nicht abgebaut. Das gleiche gilt für Kaffeekapseln, Besteck und sonstige Produkte die als kompostierbar beworben werden. Das heißt, Biotonnen die solche Materialien enthalten, bleiben ungeleert stehen.

Was tun, wenn die Biomülltonne nicht geleert wurde?

Diejenigen, deren Biotonne wegen gefundener Störstoffe nicht geleert wurde, haben folgende Möglichkeiten. Entweder sie sortieren die Fremdstoffe aus und stellen die Biotonne bei der nächsten Leerung wieder an den Straßenrand, oder sie entsorgen den gesamten Inhalt der Biomülltonne als Restmüll. Das ist mithilfe eines gebührenpflichtigen Müllsacks möglich, in den der Biomüll umgefüllt werden muss. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Biotonne bei der nächsten Restmüllleerung an den Straßenrand zu stellen. Hierfür ist allerdings eine entsprechende Banderole erforderlich. Die Kosten liegen – je nach Tonnengröße – zwischen 10 Euro und 25 Euro pro Leerung. Müllsäcke und Banderolen sind bei den Gebührenmarkenverkaufsstellen im Landkreis erhältlich.

Ausführliche Informationen zum Thema Plastik im Biomüll findet Sie auf der Internetseite der AWRM. Die Abfallberatung der AWRM ist unter der Telefonnummer 07151/501-9535 oder per Mail an info@awrm.de erreichbar erreichbar.

Ab Montag (10.10.) werden im Rems-Murr-Kreis verstärkt Biomülltonnen kontrolliert. Das gibt die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM) in einer aktuellen Mitteilung bekannt. Falsch befüllte Tonnen werden dabei nicht geleert.

Die Kontrollen werden über einen Zeitraum von zwei Wochen durchgeführt, konkret bis einschließlich 21. Oktober. Mitarbeitende der AWRM werden Biotonnen auf Störstoffe kontrollieren - entweder durch Sichtkontrollen oder mit Hilfe technischer Hilfsmittel. Laut AWRM sind

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