Rems-Murr-Kreis

AfD-Wahlkämpfer Stephan Schwarz in Kernen bedroht? „Eine erneute körperliche Attacke in letzter Sekunde verhindert“

AfD Stand
Der bei einer Antifa-Attacke am 20. Februar zerstörte AfD-Wahlkampfstand in Schorndorf. © ALEXANDRA PALMIZI

Der AfD-Landtagskandidat Stephan Schwarz sieht sich erneut als Opfer eines „linksextremen Übergriffs“ und hat eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht. Der Staatsschutz ermittelt und führt Vernehmungen durch, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen dieser Zeitung: „Nach bisherigem Erkenntnisstand waren am Sonntag drei Wahlkämpfer der AfD in Kernen unterwegs und verteilten Plakate oder Flugblätter, als sie von zwei mutmaßlich vermummten und schwarz gekleideten Personen verbal angegangen worden sind. Körperliche Übergriffe fanden unseres Wissens nicht statt“, so der Polizeisprecher.

Die drei AfD-Wahlkämpfer hätten den Notruf betätigt, zwei zogen sich in anliegende Häuser zurück und „verschanzten sich“, ein dritter habe die mutmaßlich flüchtenden zwei schwarz gekleideten Personen verfolgt. Eine verständigte Polizeistreife konnte einen der Flüchtenden antreffen und die Personalien aufnehmen. „Es werden jetzt noch weitere Vernehmungen folgen. Es muss geklärt werden, ob strafrechtlich relevante Handlungen passiert sind und diese auch zu beweisen sind. Etwa versuchte Körperverletzung, versuchter Diebstahl der Flugblätter, Bedrohung, Beleidigungen oder dergleichen“, sagte der Polizeisprecher.

Welche politische Gesinnung auf Seiten der angeblichen Täter hier im Spiel ist, darüber wollte der Polizeisprecher nicht mutmaßen, solange noch gar nicht klar sei, ob ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet werde.

Nach Ansicht des AfD-Mannes Stephan Schwarz hingegen, konnte am Sonntag „eine erneute körperliche Attacke auf Schwarz in letzter Sekunde verhindert werden.“ Die zwei „Linksextremisten“ hätten sich „zu einem Angriff angeschickt“. Geistesgegenwärtig habe einer seiner AfD-Wahlhelfer sämtliche Klingeln an dem Wohnhaus betätigt, vor dem sie sich gerade befanden, und erfolgreich dringend um Einlass gebeten. So habe er sich mit einem Helfer in Sicherheit bringen können, während der andere Helfer die flüchtenden „Linksextremisten“ verfolgt und die gerufene Polizei zu ihnen gelotst habe, schreibt Schwarz in seiner Pressemitteilung.

Stephan Schwarz war bei einer Antifa-Attacke auf den AfD-Wahlkampfstand am 20. Februar in Schorndorf mit einem Stock geprügelt und zu Boden geschlagen worden. Die AfD hatte diesen Überfall zum Anlass genommen, am 27. Februar eine große Kundgebung mit Alice Weidel in Schorndorf zu veranstalten (wir berichteten mehrfach).

Der AfD-Landtagskandidat Stephan Schwarz sieht sich erneut als Opfer eines „linksextremen Übergriffs“ und hat eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht. Der Staatsschutz ermittelt und führt Vernehmungen durch, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen dieser Zeitung: „Nach bisherigem Erkenntnisstand waren am Sonntag drei Wahlkämpfer der AfD in Kernen unterwegs und verteilten Plakate oder Flugblätter, als sie von zwei mutmaßlich vermummten und schwarz gekleideten Personen verbal

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