Rems-Murr-Kreis

Corona Anfang Januar 2022: Ist das die Ruhe vor dem Omikron-Sturm?

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Bis 3. Januar wurden bislang 3620 Fälle der Omikron-Variante in Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt gemeldet. © pixabay

Die Corona-Lage ist so kurz nach dem Jahreswechsel immer noch schwer abzuschätzen. In den Rems-Murr-Kliniken ist die Zahl der Covid-Intensivpatienten zwar zurückgegangen, doch die Datenerfassung, was die Infiziertenzahlen angeht, kommt erst jetzt wieder so langsam aus der bundesweiten Feiertagspause heraus. Zudem breitet sich Omikron nun immer weiter aus. Bis 3. Januar wurden bislang 3620 Fälle der Omikron-Variante in Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt gemeldet.

Die Rems-Murr-Kliniken vermeldeten am Montagmittag (3.1.) 41 Covid-19-Patienten, davon wurden 16 Patienten auf der Intensivstation versorgt und 15 Patienten beatmet. Am Sonntag waren es 15 Covid-Intensivpatienten gewesen. Die Anzahl der Infizierten in Quarantäne im Rems-Murr-Kreis ist laut Dashboard des Kreis-Gesundheitsamts von Sonntag auf Montag von 917 auf 981 gestiegen, sie wird in dem kommenden Tagen aufgrund von Nachmeldungen sicherlich noch weitere Sprünge machen. Die Inzidenz ist leicht auf 209 gesunken. Die Zahl der Corona-Todesfälle im Rems-Murr-Kreis stagniert seit 17. Dezember bei 465.

Die landesweite Inzidenz entwickelt sich jedoch gegenläufig und steigt an: von 218,4 am 30. Dezember auf 229,7 am 31. Dezember, 235,1 am 1. Januar, 238,4 am 2. Januar und 239 am 3. Januar.

Studien zeigen, dass sich Omikron wesentlich schneller verbreitet, aber auch etwas weniger schwere Fälle verursacht und auch weniger Krankenhauseinweisungen als die Deltavariante zur Folge hat. „Das ist aber keine Entwarnung für ältere Ungeimpfte“, warnte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Nach Angaben des Berliner Virologen Christian Drosten trägt ein Ungeimpfter mit Omikron-Infektion immer noch drei Viertel des Risikos einer Klinikeinweisung eines Ungeimpften mit der Delta-Variante. Die Impfquote in Baden-Württemberg liegt weiter bei unter 70 Prozent (rund 66%). Geboostert sind bislang rund 30 Prozent der Geimpften.

Freie Impfaktionen ohne Termin

Folgende Impf-Aktionen gibt es im Rems-Murr-Kreis aktuell ohne Termin:

  • am 7. Januar, von 9 bis 15 Uhr in Winnenden, Talaue 25; mobiles Impf-Team des LRA; für unter 30-Jährige Biontech für über 30-Jährige Moderna.
  • am 14. Januar, von 9 bis 15 Uhr, in Winnenden-Hertmannsweiler im Evangelischen Gemeindehaus, Stöckerhoferstraße 19; mobiles Impf-Team des LRA; für unter 30-Jährige Biontech, für über 30-Jährige Moderna.
  • am 21. Januar, von 14 bis 18 Uhr, in Winnenden in der Hermann-Schwab-Halle, Albertviller Straße 11; mobiles Impf-Team Klinikum Stuttgart; Biontech.
  • am 28. Januar, von 9 bis 15 Uhr, in Winnenden bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Karl-Borromaeus, Marienstraße 2; mobiles Impf-Team des LRA, für unter 30-Jährige Biontech, für über 30-Jährige Moderna.

Die Corona-Lage ist so kurz nach dem Jahreswechsel immer noch schwer abzuschätzen. In den Rems-Murr-Kliniken ist die Zahl der Covid-Intensivpatienten zwar zurückgegangen, doch die Datenerfassung, was die Infiziertenzahlen angeht, kommt erst jetzt wieder so langsam aus der bundesweiten Feiertagspause heraus. Zudem breitet sich Omikron nun immer weiter aus. Bis 3. Januar wurden bislang 3620 Fälle der Omikron-Variante in Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt gemeldet.

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