Rems-Murr-Kreis

Corona: Die Inzidenz steigt im Rems-Murr-Kreis wieder

Coronavirus
Das Coronavirus. © Pixabay

Es ist immer noch Omikron, aber in zwei neuen Varianten: BA.4 und BA.5 heißen sie. Und sie machen dem Robert-Koch-Institut Sorgen: Die Wissenschaftler schätzen in ihrem aktuellen wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstag, 16. Juni, die Gefährdung für die Gesundheit „insgesamt als hoch“ ein. Was bedeutet das für den Rems-Murr-Kreis? Wie sieht’s bislang bei uns aus?

Die beruhigendste Mitteilung vorab: In den Rems-Murr-Kliniken werden aktuell zwar 14 Covid-19-Patienten versorgt (Stand 17. Juni, 10 Uhr). Keiner von diesen liegt jedoch auf Intensiv. 49 Intensivbetten gibt es, elf davon sind nicht belegt. Sollte sich die Lage also verschlechtern, kann zumindest bislang mit einer ortsnahen Versorgung gerechnet werden.

Befürchtet wird eine Sommer-Welle

Befürchtet wird eine neue Corona-Welle. Und zwar, anders als in den vergangenen Jahren, bereits im Sommer. Die beiden Omikron-Subtypen, die dafür verantwortlich sind, haben sich in Südafrika und Portugal längst stark ausgebreitet. Und auch in Deutschland zählt das Robert-Koch-Institut eine zunehmende Zahl von Infektionen mit diesen Varianten. So heißt es im Wochenbericht, dass der Anteil der altbekannten Omikron-Variante BA.2 in der Kalenderwoche 22 nur noch bei 50 Prozent lag. Das aktuell stärkste Wachstum zeige der Anteil der Sublinie BA.5 auf knapp 24 Prozent. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Varianten BA.4 und BA.5 „bereits die Mehrzahl der Nachweise ausmachen“.

Dass sich die neuen Subtypen so rasch ausbreiten können, führen Forscher vor allem darauf zurück, dass sie den Immunschutz, den der menschliche Körper nach der Infektion etwa mit der BA.1-Variante aufgebaut hat, offenbar recht gut umgehen können. Auch der Wegfall der meisten Corona-Regeln trage dazu bei.

Das Landesgesundheitsamt nennt für den Rems-Murr-Kreis für Freitag, 17. Juni, eine Inzidenz von 313,1. Das scheint unter dem Gesichtspunkt, dass zum letzten Inzidenz-Höhepunkt am 25. März die Inzidenz im Kreis bei 1756,9 lag, noch nicht so viel. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass nur zwei Wochen vorher, am 30. Mai, die Inzidenz noch bei 188,2 lag, ist’s doch ein ordentlicher Anstieg. Und nicht zu vergessen: Donnerstag, 16. Juni, war Feiertag: Da funktioniert es mit dem Zählen nicht so ganz. Am Mittwoch, 15. Juni, lag die Inzidenz noch bei 348.

Jede Woche stecken sich mehr Menschen mit dem Virus an

Um das Infektionsgeschehen mit noch greifbareren Zahlen zu illustrieren: In den letzten sieben Tagen haben sich im Kreis 1338 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Auch bei dieser Zahl kann der Feiertag für Beschönigung sorgen. Die Woche davor waren es 1173 Menschen. Noch eine Woche zurück waren es 1108. Die Zahlen steigen also.

Insgesamt 607 Tote hat der Rems-Murr-Kreis inzwischen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu beklagen. Sechs Menschen starben in den letzten zwei Wochen an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Und was jetzt tun angesichts dieser Zahlen? Eigentlich weiß das jeder: Maske tragen, wenn’s eng wird, bei Krankheitssymptomen die Isolation suchen und einen Test machen. Und: impfen!

Es ist immer noch Omikron, aber in zwei neuen Varianten: BA.4 und BA.5 heißen sie. Und sie machen dem Robert-Koch-Institut Sorgen: Die Wissenschaftler schätzen in ihrem aktuellen wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstag, 16. Juni, die Gefährdung für die Gesundheit „insgesamt als hoch“ ein. Was bedeutet das für den Rems-Murr-Kreis? Wie sieht’s bislang bei uns aus?

Die beruhigendste Mitteilung vorab: In den Rems-Murr-Kliniken werden aktuell zwar 14 Covid-19-Patienten versorgt (Stand 17.

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper