Rems-Murr-Kreis

Corona im Rems-Murr-Kreis: Ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr

corona virus
Das Coronavirus. © Adoebstock/Feydzhet Shabanov

Omikron droht mit seiner extremen Infektiosität und verbreitet sich auch im Rems-Murr-Kreis immer mehr. Und dennoch machen die Zahlen aktuell Hoffnung – zumindest für die nächsten Tage: Das Divi-Intensivregister, bei dem online die Lage auf den Intensivstationen sowohl landes- als auch kreisweit abgerufen werden kann, hat den Rems-Murr-Kreis Stand Sonntag, 2. Januar, 14.15 Uhr, auf Hellgrün gestellt. Besser wäre nur noch Dunkelgrün.

Das heißt: Auf der Intensivstation der Rems-Murr-Kliniken sieht es zurzeit relativ gut aus. Zwölf von insgesamt 51 Betten sind noch frei. Laut Divi-Intensivregister werden aktuell 15 Corona-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt, elf dieser Menschen müssen beatmet werden. Ein Blick auf die Nachbarkreise zeigt, dass es nicht überall so gut aussieht: Der Kreis Esslingen etwa ist noch in dunkelstem Warnrot eingefärbt. Hier sind nur noch sechs Intensivbetten frei, 21 Covid-Erkrankte werden intensivmedizinisch behandelt, elf davon beatmet. Im Kreis Ludwigsburg sind von insgesamt 82 Intensivbetten nur noch zwei nicht belegt, 24 Corona-Kranke sind auf der Intensivstation, elf müssen beatmet werden – die Färbung leuchtet ebenfalls in Dunkelrot. Genauso wie der Kreis Schwäbisch Hall: Nur noch vier von insgesamt 42 Intensivbetten sind nicht belegt. Auch da darf nicht mehr viel passieren. Das Land Baden-Württemberg gesamt hat noch 286 Intensivbetten frei. 505 Covid-19-Fälle sind in intensivmedizinischer Behandlung, 295 davon müssen beatmet werden.

Ebenfalls zutiefst beruhigend für die Menschen im Rems-Murr-Kreis: Seit dem 17. Dezember ist niemand im Rems-Murr-Kreis mehr an oder mit dem Coronavirus gestorben. Dennoch: 465 Tote sind seit Beginn der Pandemie zu beklagen.

War die Sieben-Tage-Inzidenz von Donnerstag, 30. Dezember, auf Freitag 31. Dezember, nochmals einen nicht so kleinen Schritt nach oben gegangen – von 205 auf 217 – sinkt sie seither langsam wieder nach unten. Am Neujahrstag vermeldete das Landesgesundheitsamt eine Inzidenz von 215, für Sonntag, 2. Januar, eine Inzidenz von 212,3.

Die landesweite Inzidenz entwickelt sich jedoch gegenläufig und steigt leicht an: von 218,4 am Donnerstag, 30. Dezember, auf 229,7 am Freitag, 31. Dezember, 235,1 am Samstag, 1. Januar, und 238,4 am Sonntag, 2. Januar. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann aus Kernen, fordert daher alle Bürgerinnen und Bürger in einer Pressemitteilung dazu auf, überall nur noch FFP2-Masken zu tragen.

Omikron droht mit seiner extremen Infektiosität und verbreitet sich auch im Rems-Murr-Kreis immer mehr. Und dennoch machen die Zahlen aktuell Hoffnung – zumindest für die nächsten Tage: Das Divi-Intensivregister, bei dem online die Lage auf den Intensivstationen sowohl landes- als auch kreisweit abgerufen werden kann, hat den Rems-Murr-Kreis Stand Sonntag, 2. Januar, 14.15 Uhr, auf Hellgrün gestellt. Besser wäre nur noch Dunkelgrün.

Das heißt: Auf der Intensivstation der

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