Rems-Murr-Kreis

Corona-Impfung: Rems-Murr-Kreis hält Kinder-Impfzentrum und Impfstationen offen

Kinderimpfen
Das Kinderimpfzentrum am Klinikum Winnenden. © Alexandra Palmizi

Gute Nachricht: Das engmaschige Netz an Impfmöglichkeiten, das im Rems-Murr-Kreis entstanden ist, wird vorerst bestehen bleiben; obwohl derzeit die Impfnachfrage gar nicht mehr so groß ist.

Die Impfkampagne im Rems-Murr-Kreis lief in den vergangenen Monaten gut: Seit November ist die Quote der doppelt Geimpften von 61,1 Prozent auf 67,3 Prozent gestiegen. Damit liegt der Rems-Murr-Kreis im landesweiten Ranking zwar leider immer noch im letzten Drittel – eine Booster-Quote von 47 Prozent aber bringt immerhin Rang 15 unter den 44 baden-württembergischen Land- und Stadtkreisen.

„Inzwischen ist der größte Andrang auf Impftermine vorbei“, bestätigt das Landratsamt – aber dem Rems-Murr-Kreis liegt inzwischen vom Sozialministerium die Bestätigung nebst Kostenzusage vor, dass ab Februar die Zahl der Impf-Stützpunkte und das eingesetzte Personal in der bisherigen Form beibehalten werden kann. Die Laufzeit der Impf-Infrastruktur ist zunächst bis Ende März 2022 angedacht; aber mit einer Option auf weitere Verlängerung.

Der Landrat denkt bereits an "weitere Auffrischungsimpfungen"

„Es freut mich, dass das Land die Impfstützpunkte auch weiterhin unterstützt“, sagt Landrat Richard Sigel. „Wir haben aus der ersten Impfkampagne gelernt: Es ist nicht zielführend, alles abzubauen, wenn der große Andrang auf Impftermine nachlässt, um dann kurze Zeit später alles wieder aufbauen zu müssen. Mit einer stabilen Impf-Infrastruktur können wir besser auf Entwicklungen wie weitere Auffrischungsimpfungen, neue Impfstoffe oder eine Impfpflicht reagieren.“

Der Pandemiebeauftragte Dr. Jens Steinat sagt: „Wir hoffen, die Impfquote noch weiter erhöhen zu können, insbesondere im Hinblick auf den nächsten Winter.“

Eine Impfung „ist immer besser als die Infektion und schützt vor schwerer Erkrankung“, argumentiert Dr. Torsten Ade, Chefarzt der Notaufnahme Winnenden – das gelte „unabhängig von der Virusvariante“.

Wer sich impfen lassen möchte, kann via www.rems-murr-kreis.de/kiz Termine bei über 50 Impfstellen im Landkreis buchen oder spontan ohne Termin zu einem der Impfstützpunkte oder -aktionen kommen.

Auch das Impfzentrum für Kinder bleibt in Betrieb

Das Kinderimpfzentrum am Rems-Murr-Klinikum Winnenden ist Anfang Dezember 2021 gestartet. Allein über die Feiertage wurden dort rund 1500 Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft. Damit sich die Kinderärzte künftig wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können, übernehmen ab dem 2. Februar die Kreisimpfteams den Betrieb im Kinderimpfzentrum. Geimpft wird dann jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr.

Zusätzlich wird es jeden Dienstag, Freitag und an Wochenenden von 17 bis 19.30 Uhr am Impfstützpunkt Winnenden, Linsenhalde 5, Termine für fünf- bis elfjährige Kinder geben.

Gute Nachricht: Das engmaschige Netz an Impfmöglichkeiten, das im Rems-Murr-Kreis entstanden ist, wird vorerst bestehen bleiben; obwohl derzeit die Impfnachfrage gar nicht mehr so groß ist.

Die Impfkampagne im Rems-Murr-Kreis lief in den vergangenen Monaten gut: Seit November ist die Quote der doppelt Geimpften von 61,1 Prozent auf 67,3 Prozent gestiegen. Damit liegt der Rems-Murr-Kreis im landesweiten Ranking zwar leider immer noch im letzten Drittel – eine Booster-Quote von 47

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