Rems-Murr-Kreis

Corona-Impfung: Zwei eigene mobile Impfteams für den Rems-Murr-Kreis

Impfung Jugendliche
Das war eine Impfaktion in der Fellbacher Alten Kelter. Aktionen wie diese finden bis Ende Dezember vermehrt statt. Symbolfoto © ALEXANDRA PALMIZI

Ab sofort, schreibt Landrat Dr. Richard Sigel an den Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Uwe Lahl, werde der Rems-Murr-Kreis mit zwei eigenen mobilen Impfteams Impfaktionen in Städten und Gemeinden durchführen. Denn obwohl Gerd Holzwarth, der Koordinator aller Impfaktionen im Landkreis, voll des Lobs für die Einsatzbereitschaft der Impfteams aus Stuttgart ist – es reicht nicht aus. Mehr als 50 Impfaktionen im gesamten Rems-Murr-Kreis mit rund 10 000 Impfungen sind bis zum 23. Dezember schon geplant, die meisten werden von den mobilen Impfteams aus Stuttgart durchgeführt. Doch die Kommunen fragen immer noch nach mehr Impfaktionen. Diese Nachfrage müsse, so Landrat Sigel, „umfassend und niederschwellig“ bedient werden. „Wir dürfen keine impfwilligen Menschen verlieren, weil sie keinen Impftermin bekommen.“ Und bei den Hausärzten gebe es teilweise erst im Februar Impftermine.

Angesichts der steigenden Inzidenzen erklärt Sigel, dass gerade jetzt nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass die Politik zwar Impfungen verspreche, dass diese dann aber kaum zu bekommen seien.

Die zwei Impfteams des Kreises werden aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen, die schon im Kreisimpfzentrum bei der Bekämpfung der Pandemie geholfen haben. Sieben medizinische Fachangestellte für die Impfungen und drei Verwaltungskräfte stehen zur Verfügung. Geimpft wird in Räumlichkeiten der Kommunen, die Impfaktionen unterscheiden sich somit nicht von den Impfaktionen, die von Stuttgarter Impfteams durchgeführt werden. Die kreiseigenen Teams werden Ende November bis Anfang Dezember loslegen können.

Vorstellbar ist für das Landratsamt auch, dass diese beiden Impfteams im Rems-Murr-Klinikum die Impfaktion für Kinder ab fünf Jahren durchführen, wenn die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA die Zulassung ausgesprochen hat.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Land die Kosten für die zwei Impfteams tragen. So jedenfalls wurde es im Sozialausschuss des Landkreistags diese Woche berichtet.

Um die Pandemie bekämpfen zu können, hatte das Land außerdem pro Landkreis einen Impfstützpunkt – ein abgespecktes Impfzentrum – versprochen. Auch hier wurde jetzt aufgestockt: Landrat Sigel freut sich, dass zwei feste Standorte im Kreis eingerichtet werden sollen. Einer davon wird aller Voraussicht nach auf dem Gelände des Rems-Murr-Klinikums in Schorndorf sein. Wenn alles wie geplant klappt, könne, so das Landratsamt, schon ab Montag, 22. November, dort geimpft werden.

Ab sofort, schreibt Landrat Dr. Richard Sigel an den Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Uwe Lahl, werde der Rems-Murr-Kreis mit zwei eigenen mobilen Impfteams Impfaktionen in Städten und Gemeinden durchführen. Denn obwohl Gerd Holzwarth, der Koordinator aller Impfaktionen im Landkreis, voll des Lobs für die Einsatzbereitschaft der Impfteams aus Stuttgart ist – es reicht nicht aus. Mehr als 50 Impfaktionen im gesamten Rems-Murr-Kreis mit rund 10 000 Impfungen sind bis zum 23. Dezember

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