Rems-Murr-Kreis

Corona-Kreativwettbewerb: Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, ihre Sicht auf Corona mitzuteilen

Coronavirus
Symbolbild. © pixabay

Beim Autogipfel besprach man im Herbst, wie der Branche durch die Krise zu helfen sei. Von einem Kindergipfel ist nichts bekannt.

Wie Schülerinnen und Schüler bisher durch die Krise gekommen sind, was sie bewegt in der Pandemie, mit welchen Gefühlen sie in die Zukunft blicken und vor allem auch, inwieweit sie der Corona-Zeit trotz allem etwas Positives abgewinnen können – darum soll’s jetzt bei einem Kreativwettbewerb gehen. Schulklassen können frei wählen, auf welche Weise sie sich dem Thema nähern möchten: Plakate gestalten, Texte schreiben, Fotos einreichen oder Clips drehen – wie der Name schon sagt, es handelt sich um einen Kreativwettbewerb. Wie die Initiatoren hinterher die vermutlich sehr verschiedenen Formate in einer geplanten Wanderausstellung passend präsentieren, wird man sehen: Die Initiative Sicherer Landkreis Rems-Murr (ISL) und die Sparkassenstiftung kümmern sich um diese Fragen.

Wettbewerbsbeiträge als „Zeitzeugnis“

Die Initiative Sicherer Landkreis nimmt sich durchaus zu Recht des Themas Corona aus Schülersicht an: Der Verein greift auch sonst Ängste und Sorgen in der Gesellschaft auf. Wenngleich es sich in der aktuellen Krise nicht um Furcht vor Kriminalität handelt, geht es doch um Zusammenhalt und um einen konstruktiven Umgang mit Fragen, von welchen man vor gut einem Jahr noch nicht ahnte, dass sie mit dieser Vehemenz jeden Einzelnen betreffen würden. Vor diesem Hintergrund sieht Leo Keidel von der ISL die geplante Wanderausstellung, die sich aus den Wettbewerbsbeiträgen der Schülerschaft speisen wird, als „Zeitzeugnis“: Wetten, in vielleicht schon recht naher Zukunft verschwimmt die Erinnerung und man fragt sich, wie war das damals in der Corona-Zeit, wie ging’s euch da, wie lief das ab? Die Sicht der Jüngeren, der Kinder und Jugendlichen soll nicht in Vergessenheit geraten.

Bewerbung via QR-Code?

„Sie fühlten sich nicht immer gehört“, sagt Dr. Timo John, Geschäftsführer der Stiftung der Kreissparkasse Waiblingen. Als die Frage aufkam, ob die Stiftung sich an der Finanzierung des Kreativwettbewerbs beteiligen möchte, wurde nicht lange gefackelt – und die Zusage erteilt. John rechnet nun mit vielfältigen Formaten, welche Schüler/-innen wählen werden. Man wird sehen, wie viele sich für traditionelle analoge Darstellungsformen entscheiden, ob Video-Clips die bevorzugte Variante sind – oder Schulklassen ihre Bewerbung via QR-Code einreichen.

Schon haben erste Schulen Interesse bekundet, berichtet Leo Keidel. „Es ist für die Rückkehr in eine Normalität eminent wichtig, dass wir diese Krise nun nicht nur als Gefahr, sondern auch als Chance für unsere Gesellschaft sehen“, heißt es in der Konzeption für den Wettbewerb. Die Krise belastet Menschen auf ganz verschiedene Weise, Einschränkungen verlangen den Bürgern nach wie vor vieles ab – und von Konsens, was die Corona-Maßnahmen betrifft, ist man oftmals weit entfernt. „Wir müssen während der Corona-Pandemie ein neues demokratisches Zusammensein lernen“. findet Armin Holp vom Kreisjugendring.

Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Der Kreisjugendring leitet Gelder aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ an verschiedene Antragsteller weiter – und jetzt auch an die Initiatoren des Kreativwettbewerbs –, zumal es in der Pandemie durchaus um Fragen der Demokratie geht. Sie sollen im Zuge des Wettbewerbs Thema werden in den Klassenzimmern.

Beim Autogipfel besprach man im Herbst, wie der Branche durch die Krise zu helfen sei. Von einem Kindergipfel ist nichts bekannt.

Wie Schülerinnen und Schüler bisher durch die Krise gekommen sind, was sie bewegt in der Pandemie, mit welchen Gefühlen sie in die Zukunft blicken und vor allem auch, inwieweit sie der Corona-Zeit trotz allem etwas Positives abgewinnen können – darum soll’s jetzt bei einem Kreativwettbewerb gehen. Schulklassen können frei wählen, auf welche Weise sie sich

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