Rems-Murr-Kreis

Corona: Rems-Murr-Kliniken rechnen im Juni mit Entlastung

Mutmacher Kittel
47 der 48 Intensivbetten in Winnenden und Schorndorf sind belegt. © Benjamin Büttner

In den Rems-Murr-Kliniken Winnenden und Schorndorf sind derzeit 47 der 48 Intensivbetten belegt, davon 18 mit Covid-19-Patienten. 14 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Die Kliniken rechnen erst im Juni mit einer Entlastung der Intensivabteilungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kliniken zur aktuellen Corona-Lage. Die Belastung auf den Intensivstationen sei weiterhin hoch, die Versorgung der Bevölkerung dabei trotzdem sichergestellt.

Dazu erklärt Dr. Torsten Ade, Chefarzt der Notaufnahme: „Wir haben es jetzt tatsächlich erreicht, dass die Inzidenzzahlen im Rems-Murr-Kreis deutlich fallen - und zwar in einer Weise fallen, dass uns die Notbremse und Ähnliches demnächst nicht mehr beschäftigen werden. Die Gesamttendenz bleibt abnehmend, und ich bin zuversichtlich, dass wir auch die niedrigeren zweistelligen Werte sehen und im Juni eine Stabilisierung bekommen werden.“

Laut Thomas Fleischhauer, Bereichsleiter der Iso-Station im Rems-Murr-Klinikum Winnenden, konnte bereits an beiden Standorten jeweils eine Corona-Station in eine Normalstation umgewandelt werden: „Wir arbeiten an beiden Standorten nur noch mit einer Station.“

Dabei stellt Kai Beschnitt, Oberarzt der Anästhesie der Rems-Murr-Klinik Schorndorf, fest, dass die Versorgung der Patienten sichergestellt sei. Er warnt aber: „Auch wenn die Inzidenzen fallen und die Zahl der Covid-Patienten im Krankenhaus grundsätzlich etwas abnimmt, so haben wir - wie bei der zweiten Welle - einen zeitlichen Versatz bei der Anzahl unserer stationären Patienten. Wir müssen im Endeffekt damit rechnen, dass die Patienten bei uns länger verweilen. Wahrscheinlich wird sich das Plateau der dritten Welle bis Anfang Juni hinweg ziehen. Aber dann dürfte es auch auf der Intensivstation ruhiger werden.“ Er betont dabei: „Das wäre insbesondere für die Pflegekräfte ganz wichtig.“

„Glücklicherweise nicht so viele“

Auch sehe man weiterhin Corona-Patienten in der Notaufnahme, so Dr. Angela Rothermel, Oberärztin der Notaufnahme der Rems-Murr-Klinik Schorndorf. „Glücklicherweise nicht mehr so viele wie in den vergangenen Wochen. Und wir müssen nicht so viele davon stationär aufnehmen. Die meisten können glücklicherweise wieder nach Hause gehen“, so die Ärztin.

Dr. Marc Nickel, Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, erklärt: „Die Intensivmedizin ist zurzeit noch stark belegt. Wenn es gut läuft, können wir im Juni mit einer sinkenden Belegung rechnen.“ Er betont: „Zögern Sie bei dringlichen Erkrankungen nicht, die Kliniken aufzusuchen. Wir sind mit Sicherheit für Sie da.“

In den Rems-Murr-Kliniken Winnenden und Schorndorf sind derzeit 47 der 48 Intensivbetten belegt, davon 18 mit Covid-19-Patienten. 14 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Die Kliniken rechnen erst im Juni mit einer Entlastung der Intensivabteilungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kliniken zur aktuellen Corona-Lage. Die Belastung auf den Intensivstationen sei weiterhin hoch, die Versorgung der Bevölkerung dabei trotzdem sichergestellt.

Dazu erklärt Dr. Torsten Ade, Chefarzt

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