Rems-Murr-Kreis

Corona: Rund jeder 90. in Kaisersbach, Alfdorf und Remshalden ist in Quarantäne

coronavirus-g6ffc7f2da_1920
In häuslicher Quarantäne  . . . © Pixabay

Mit dem Wegfall der allgemeinen Maskenpflicht etwa im Einzelhandel hören viele, aber nicht alle auf, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es gibt keine statistischen Erhebungen dazu, aber der allgemeine Eindruck ist, dass besonders ältere Menschen freiwillig lieber auf Nummer sicher gehen. Die Verbreitung der wohlgemerkt zumeist milde verlaufenden Omikron-Coronavariante trifft im Rems-Murr-Kreis denn auch vor allem die U-60-Jährigen. Laut Angaben auf dem Online-Dashboard des Gesundheitsamts sieht die Altersstruktur der derzeit 3264 infiziert Gemeldeten und in Quarantäne Befindlichen so aus:

  • 0 bis 10 Jahre: 10 Prozent (325).
  • 11 bis 20 Jahre: 11 Prozent (356).
  • 21 bis 30 Jahre: 15 Prozent (479).
  • 31 bis 40 Jahre: 17 Prozent (552).
  • 41 bis 50 Jahre: 13 Prozent (424).
  • 51 bis 60 Jahre: 17 Prozent (558).
  • 61 bis 70 Jahre: 9 Prozent (292).
  • 71 bis 80 Jahre: 4 Prozent (136).
  • 81 bis 90 Jahre: 3 Prozent (99).
  • 91 bis 110 Jahre: 0,4 Prozent (12).
  • 31 Infizierte tauchen bei den Altersangaben im Dashboard nicht auf.

Es besteht die begründete Hoffnung, dass Corona mit der Omikron-Variante nunmehr epidemisch und auch aufgrund wenn auch nur „mittelhoher“ Impfquoten händelbar geworden ist. Ein Sprecher des Landes-Sozialministeriums verkündete am Mittwoch (20.4.), man rechne damit, dass das Infektionsgeschehen nach einer Stabilisierung der „Feiertagsdaten“ sich in der kommenden Woche weiter abschwäche. Die Zahl der Covid-Erkrankten auf Intensivstationen blieb über die Ostertage stabil bei landesweit knapp unter 200. Auf den Normalstationen der Kliniken im Land wurden zuletzt rund 1600 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt. Die Intensivbettenbelegungen stagnieren auf niedrigem Niveau oder sinken trotz hoher Inzidenzen.

Das zeigt sich auch im Rems-Murr-Kreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis lag am Donnerstag vor Ostern bei 1292 Infizierten pro 100.000 Einwohnern, sank am Dienstag nach Ostern (19.4.) auf 842 und am Mittwoch (20.4.) auf 778. Die Rems-Murr-Kliniken versorgen in Winnenden und Schorndorf nach eigenen Angaben mittlerweile nur noch 47 Covid-Patienten, und davon lediglich drei auf Intensivstation und am Beatmungsgerät (Stand: 20.4.). Dies, obwohl die Anzahl der Infizierten in Quarantäne in den Kommunen des Print-Verbreitungsgebiets dieser Zeitung (im Vergleich zu 2020 und 2021) hoch ist:

  • Alfdorf: 76 Infizierte (jeder 93ste).
  • Backnang: 234 Infizierte (jeder 159ste).
  • Berglen: 58 Infizierte (jeder 110te).
  • Fellbach: 311 Infizierte (jeder 178ste).
  • Kaisersbach: 27 Infizierte (jeder 92ste).
  • Kernen: 110 Infizierte (jeder 140ste).
  • Korb: 108 Infizierte (jeder 100ste).
  • Leutenbach: 69 Infizierte (jeder 166ste).
  • Plüderhausen: 73 Infizierte (jed. 130ste).
  • Remshalden: 144 Infizierte (jeder 97te).
  • Rudersberg: 92 Infizierte (jeder 123ste).
  • Schorndorf: 305 Infizierte (jeder 129ste).
  • Schwaikheim: 50 Infizierte (jed. 190ste).
  • Urbach: 54 Infizierte (jeder 164ste).
  • Waiblingen: 503 Infizierte (jeder 110te).
  • Weinstadt: 194 Infizierte (jeder 139ste).
  • Welzheim: 87 Infizierte (jeder 128ste).
  • Winnenden: 166 Infizierte (jeder 170ste).
  • Winterbach: 77 Infizierte (jeder 100ste).

Mit dem Wegfall der allgemeinen Maskenpflicht etwa im Einzelhandel hören viele, aber nicht alle auf, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es gibt keine statistischen Erhebungen dazu, aber der allgemeine Eindruck ist, dass besonders ältere Menschen freiwillig lieber auf Nummer sicher gehen. Die Verbreitung der wohlgemerkt zumeist milde verlaufenden Omikron-Coronavariante trifft im Rems-Murr-Kreis denn auch vor allem die U-60-Jährigen. Laut Angaben auf dem Online-Dashboard des Gesundheitsamts

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper