Rems-Murr-Kreis

Erste Freiwillige in Kliniken im Einsatz

Rems-Murr-Klinikum Winnenden_0
Symbolbild. © ZVW/Danny Galm

Rems-Murr-Kreis.
Von einer „überwältigenden Flut an Hilfsangeboten“ berichten die Rems-Murr-Kliniken: Nach einem Aufruf im März mit der Bitte um Unterstützung seitens freiwilliger Helferinnen und Helfer meldeten sich Hunderte Menschen. „Mit circa 600 registrierten Bürgerinnen und Bürgern, überwiegend mit einer medizinischen Ausbildung, wären die Rems-Murr-Kliniken auch für eine stark steigende Zahl von Covid-19-Patienten gut gewappnet“, heißt es in einer Mitteilung der Rems-Murr-Kliniken. Da die Coronavirus-Patienten in den Rems-Murr-Kliniken laut der Mitteilung bisher gut vom Stammpersonal versorgt werden konnten, seien viele der freiwilligen Helferinnen und Helfer zwar registriert, mussten aber noch nicht aktiv werden. Bisher sind 26 Freiwillige im Pflege- und Transportdienst, in der Apotheke, an der Information oder für den ärztlichen Dienst der neu eingerichteten Corona-Ambulanz aktiv tätig.

Anja-Carina Tretter steht als eine der ersten Freiwilligen beispielhaft für die Leistungen der Helfer. „Ich habe online den Aufruf gesehen und fühlte mich sofort angesprochen,“ sagt Anja-Carina Tretter. Seit kurzem unterstützt die gelernte Altenpflegerin dreimal die Woche ehrenamtlich die Damen an der Information im Rems-Murr-Klinikum Winnenden.

Einen Beitrag leisten

Trotz ihrer hauptberuflichen Tätigkeit bei einer Krankenversicherung nimmt sie eine Anfahrt von 40 Minuten auf sich, um neben ihrer Arbeit im Home-Office tatkräftig bei der Aufnahme und Anmeldung der eintreffenden Patienten anzupacken. „Es macht mich stolz, dass ich durch meinen Einsatz auch etwas zurückgeben kann und meinen Beitrag im Kampf gegen das Virus leiste. Zeiten wie diese stellen uns alle vor große Herausforderungen und jetzt liegt es an uns, Hand in Hand dagegen anzugehen. Durch meine Ausbildung als Altenpflegerin weiß ich, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, daher habe ich nicht gezögert und mich umgehend als Helfer registriert“, so wird die Helferin in der Mitteilung der Rems-Murr-Kliniken zitiert.

Landrat Dr. Sigel laut der Mitteilung: „Es gibt Sicherheit, zu wissen, dass in unserem Landkreis viele Menschen im Ernstfall bereitstehen, um zu helfen und das Stammpersonal der Rems-Murr-Kliniken bei der Versorgung von Corona-Patienten zu unterstützen. Wir müssen aber froh sein, dass wir aufgrund der zahlreichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus im Land noch nicht an die Kapazitätsgrenzen gekommen sind und viele Freiwillige noch nicht aktivieren mussten. Dies ändert an der großen Dankbarkeit gegenüber den Freiwilligen nichts und ich hoffe, dass ihre Motivation trotz „Standby-Modus“ ungebrochen bleibt, denn das Coronavirus wird unseren Alltag leider noch länger bestimmen.“

Nickel: Medizinisches Personal kann entlastet werden

„Mit unseren freiwilligen Helfern sind wir im Extremfall nicht nur weiterhin im Stande, diese aufrechtzuerhalten, sondern können zudem unser medizinisches Personal entlasten. Wir haben daher bereits erste Helfer aus dem Personalpool aktiviert. Durch die große Anzahl an Registrierten können wir bei Bedarf schnell um weitere Einsatzkräfte aufstocken. Wir sind daher für den Fall, dass die Zahlen an Corona-Infizierten sprunghaft steigen sollten, bestens gewappnet“ – so wird Dr. Marc Nickel, Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, in der Mitteilung zitiert.

Die 26 Helferinnen und Helfer, die aktuell bereits im Einsatz sind, sind in verschiedenen Bereichen tätig. Während 16 Freiwillige ihre Unterstützung als Angestellte des Krankenhauses ableisten, haben sich zehn Helfer für einen ehrenamtlichen Einsatz entschieden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass für Einzelne eine zukünftige hauptberufliche Tätigkeit auch nach der Corona-Pandemie in der Rems-Murr-Klinik infrage komme.

Rems-Murr-Kreis.
Von einer „überwältigenden Flut an Hilfsangeboten“ berichten die Rems-Murr-Kliniken: Nach einem Aufruf im März mit der Bitte um Unterstützung seitens freiwilliger Helferinnen und Helfer meldeten sich Hunderte Menschen. „Mit circa 600 registrierten Bürgerinnen und Bürgern, überwiegend mit einer medizinischen Ausbildung, wären die Rems-Murr-Kliniken auch für eine stark steigende Zahl von Covid-19-Patienten gut gewappnet“, heißt es in

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