Rems-Murr-Kreis

Glücklich im Job, wie geht das? - Talentkompass und Werte als Wegweiser

Arbeitsagentur
Symbolbild. © Gaby Schneider

Bloß weg hier: Den Impuls kennt vermutlich jeder vom Job total genervte Mensch. Bloß weg – okay: aber bloß wohin?

Von „Hin-zu-Motivation“ sprechen Rita Schuh und Nalan Yilmaz. Die beiden Beraterinnen moderierten jüngst eine Veranstaltungsreihe der Arbeitsagentur. Ihr Thema auf den Punkt gebracht: „Werde glücklich im Job.“ Die Frage ist: in welchem.

Die Antwort ist auffindbar dank zahlloser Angebote, die den Weg ausleuchten bei der Suche nach den eigenen Stärken, Wünschen, Werten, Vorstellungen.

Bevor man seine Siebensachen packt und geht, lohnt eine scharfe Analyse: Sind es die Aufgaben im Job, die unerträglich nerven? Oder die Konflikte im Team, bestimmte Abläufe im Unternehmen – oder was ist es eigentlich ganz genau? Sofern sich interne Lösungen finden lassen, sollte man sie in Gesprächen ausloten und nicht zu schnell die Zelte abbrechen, rät Nalan Yilmaz.

In einer derart komfortablen Situation befindet sich nicht, wer soeben seine Kündigung erhielt. Vielleicht reicht es dann gar nicht, einen neuen Job im selben Beruf zu suchen – weil es Jobs in diesem Beruf nicht mehr gibt, weil sie keine Zukunftschancen versprechen oder was auch immer. Betroffenen steht dann eine Reise bevor, die zuerst ins Innere und dann in die Ferne führen kann.

Jeder Mensch hat Stärken

Nicht wenige Menschen rattern ohne Zögern alle ihre Schwächen mit Leichtigkeit herunter. Nach Stärken befragt, geraten sie ins Stocken. Wie schade, denn dass jemand keine Stärken besitzt, das gibt’s gar nicht. Der Talentkompass ist eine Art Portal, das in puncto Positiv-Plan auf die Sprünge hilft: Nutzer/-innen arbeiten sich durch eine Vielzahl von Fragen, dürfen sich Gedanken machen über Werte und Interessen, über Eigenschaften und Wünsche. Ziele für den weiteren beruflichen Weg entwickeln sich auf der Basis der Erkenntnisse – und am Ende steht ein Plan, wie sich all das nun umsetzen lässt. Zu finden ist der Talentkompass auf den Internetseiten der Arbeitsagentur.

Kleine Kniffe in Form von hintersinnigen Fragen helfen zudem, den Dingen auf die Spur zu kommen: Was würden Sie antworten, wenn eine gute Fee Ihnen Ihren beruflichen Wunsch erfüllen möchte? – Bei welcher Art Fragen kontaktiert man Sie? – Bei welcher Tätigkeit vergessen Sie die Zeit? – Warum fragen Sie nicht Personen aus Ihrem Umfeld, was sie an Ihnen schätzen?

Ein anderes Tool heißt „New Plan“. Es ist neu in den Fundus der Arbeitsagentur aufgenommen. „New Plan“ hilft, sich selbst in vielerlei Hinsicht besser einzuschätzen, werben Caroline Unger, Eva-Maria Krüger und Martin Manzke von der Arbeitsagentur. Es handelt sich um ein kostenfrei nutzbares Online-Angebot, das Interessierte auch ohne Registrierung durchlaufen können. In den Testmodulen geht es etwa um Entscheidungsfindung, Arbeitsweise, Arbeitsmotive, Selbstorganisation oder Arbeit mit anderen. 90 Minuten sind angesetzt für den Durchlauf – was recht großzügig bemessen ist, wie Martin Manzke sagt. Gedacht ist „New Plan“ für Menschen, die bereits Berufserfahrung haben, sich aber verändern wollen oder müssen. Das Testergebnis leitet weiter zu Antworten auf drängende Fragen: Welche Aufstiegsqualifikationen oder Weiterbildungen könnten passen, oder kommt ein höherwertiger Bildungsabschluss für mich infrage?

Bloß weg hier: Den Impuls kennt vermutlich jeder vom Job total genervte Mensch. Bloß weg – okay: aber bloß wohin?

Von „Hin-zu-Motivation“ sprechen Rita Schuh und Nalan Yilmaz. Die beiden Beraterinnen moderierten jüngst eine Veranstaltungsreihe der Arbeitsagentur. Ihr Thema auf den Punkt gebracht: „Werde glücklich im Job.“ Die Frage ist: in welchem.

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