Rems-Murr-Kreis

Junghandwerker: Sechs Landessieger kommen aus dem Rems-Murr-Kreis

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Einer der sechs Rems-Murr-Besten: Maximilian Eisemann (Mitte) mit Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer (links) und  Alexander Kotz,  Vizepräsident Handwerkskammer Stuttgart (rechts). © KD BUSCH.COM
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Einer der sechs Rems-Murr-Besten: Raphael Secci (Mitte) mit Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer (links) und Alexander Kotz, Vizepräsident Handwerkskammer Stuttgart (rechts). © KD BUSCH.COM
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Einer der sechs Rems-Murr-Besten: Thorre Maier (Mitte) mit Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer (links) und Alexander Kotz, Vizepräsident Handwerkskammer Stuttgart (rechts). © KD BUSCH.COM

Sie sind spitze: Sechs der besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker des Landes kommen aus dem Rems-Murr-Kreis. Sie wurden, wie ihre Kolleginnen und Kollegen mit einer großen Feier geehrt. Nach dem Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene haben die talentierten Nachwuchskräfte jetzt auch den Landeswettbewerb gewonnen. Von den insgesamt 82 Siegerinnen und Siegern wurden 21 in einem Handwerksbetrieb im Bezirk der Handwerkskammer Region Stuttgart ausgebildet. Sie haben sich mit ihrer herausragenden Leistung gleichzeitig für den Bundeswettbewerb qualifiziert, der im Dezember in Berlin mit einem großen Festakt seinen Abschluss findet.

„Die Betriebe im Handwerk haben auch während der Corona-Pandemie mit großem Engagement ausgebildet und aus Schulabgängern qualifizierte und damit gesuchte Fachkräfte geformt“, betont Rainer Reichhold, Präsident des baden-württembergischen Handwerkstags und der Handwerkskammer Region Stuttgart, im Vorfeld der Veranstaltung. „Bei diesem Wettbewerb zeigt sich, wie groß das kreative Potenzial und das handwerkliche Können unserer Nachwuchstalente sind. Das spricht zum einen für die hervorragende Ausbildungsleistung unserer Betriebe. Sie haben aus jungen Menschen echte Profis mit Leidenschaft für ihren Beruf gemacht. Zum anderen zeigt sich, wie weit man mit der richtigen Motivation kommen kann. Solche Vorbilder sind auch für unsere neuen Azubis ein toller Anreiz.“

Karriereperspektiven im Handwerk

Von großer Bedeutung sei für das Handwerk die stimmige Berufsorientierung an den Schulen. „Das Handwerk bietet Karrieren mit Perspektive und eine hohe Arbeitsplatzsicherheit. Das erfahren junge Menschen aber nur, wenn es an allen allgemeinbildenden Schulen, auch an Gymnasien, eine Berufsorientierung gibt, die auch über die Karriereperspektiven im Handwerk informiert - fernab der leider immer noch verbreiteten Klischees.“ Reichhold: „Denn tatsächlich ist es heute so, dass die berufliche Bildung Perspektiven eröffnet, die mancher akademische Weg nicht mehr bieten kann - etwa, wenn es um die Arbeitsplatzsicherheit oder Möglichkeiten zur Selbstständigkeit geht.“ Deshalb sei es wichtig und richtig, so Reichhold, wenn das Handwerk jetzt in die systematische und anerkannte Fort- und Ausbildung von Lehrkräften eingebunden wird, um Wissen über den Wirtschaftsbereich stärker in den allgemeinbildenden Schulsektor zu transportieren. Die neuen Angebote sollen Lehrkräfte unterstützen, den Bildungsplan und das Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung praxisgerecht umzusetzen.

Wie geht zeitgemäße Aus- und Weiterbildung?

Als weitere große Aufgabe sieht Handwerkspräsident Rainer Reichhold die zukunftsfähige Finanzierung und Ausgestaltung der Bildungsstätten des Handwerks. Nur in modernen Häusern könne man die Fachkräfte zeitgemäß aus- und weiterbilden. „Deshalb fordern wir eine langfristige, auskömmliche Sicherstellung des Investitions- und Sanierungsbedarfs handwerklicher Bildungsstätten einschließlich von Neubauvorhaben im Haushalt des Landes.“

Zum Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks, den es seit 1951 gibt, werden die Nachwuchshandwerker mit dem jeweils besten Ergebnis in der praktischen Gesellenprüfung nominiert. Aufgrund der Prüfungsergebnisse oder in eigenen Wettbewerben werden die Besten des jeweiligen Gewerks ermittelt, die dann auch auf Landes- und Bundesebene gegeneinander antreten. In einigen Gewerken wird außerdem der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk“ ausgetragen, in dem besondere Gestaltungsideen prämiert werden.

Sie sind spitze: Sechs der besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker des Landes kommen aus dem Rems-Murr-Kreis. Sie wurden, wie ihre Kolleginnen und Kollegen mit einer großen Feier geehrt. Nach dem Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene haben die talentierten Nachwuchskräfte jetzt auch den Landeswettbewerb gewonnen. Von den insgesamt 82 Siegerinnen und Siegern wurden 21 in einem Handwerksbetrieb im Bezirk der Handwerkskammer Region Stuttgart ausgebildet. Sie haben

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