Rems-Murr-Kreis

Neue Corona-Regeln ab Montag (20.12.): Das müssen Geimpfte und Ungeimpfte wissen

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung angepasst. Die neuen Regeln gelten ab dem 20. Dezember, wie aus einer Pressemitteilung des Landes am Freitag (17.12.) hervorgeht. Ab dann gibt es zum Beispiel auch eine Obergrenze bei Treffen von Geimpften und Genesenen. Das sind die wichtigsten Änderungen.

Anpassung der Kontaktbeschränkungen

In der Alarmstufe II gilt für private Zusammenkünfte bei denen eine nicht geimpfte und nicht genesene Person teilnimmt, die Begrenzung auf einen Haushalt plus eine weitere Person. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zählen zur Personenzahl nicht hinzu. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

In der Alarmstufe II gelten auch für geimpfte und genesene Personen Kontaktbeschränkungen. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 50 Personen zusammenkommen. Im Freien dürfen nicht mehr als 200 Personen zusammenkommen. Dabei zählen jeweils auch Personen dazu, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Ausgenommen bei der Zählung der Personen sind Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.

3G für Physiotherapie und andere gesundheitsbezogene Dienstleistungen

Für Physio- und Ergotherapie, Geburtshilfe, Logopädie und Podologie sowie medizinische Fußpflege und ähnliche gesundheitsbezogene Dienstleistungen gilt in allen Stufen 3G. Wobei ein negativer Schnelltest ausreichend ist.

Messen und Austellungen untersagt

Messen und Ausstellungen sind in der Alarmstufe II untersagt. Für Kongresse gelten die gleichen Regeln wie bei Freizeit- und Kulturveranstaltungen: höchstens 50 Prozent der zugelassenen Kapazität und eine Personenobergrenze von 750 Besuchern.

Landesbibliotheken und Archive: PCR-Test für Ungeimpfte

Der Zutritt zu Landesbibliotheken und Archiven ist genesenen und geimpften Personen in der Alarmstufe II ohne Vorlage eines negativen Corona-Tests möglich. Nicht geimpfte und nicht genesene Personen müssen einen negativen PCR-Test vorlegen.

Ansammlungsverbot an Silvester

Zwischen dem 31. Dezember 2021, 15 Uhr, und dem 1. Januar 2022, 9 Uhr, sind auf von den Städten und Gemeinden festzulegenden Plätzen Ansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt.

3G in Ämtern ab 1. Januar

In den Alarmstufen gilt ab dem 1. Januar 2022 für die Gebäude kommunaler Verwaltungen wie etwa Bürgerämter, Zulassungsstellen, Führerscheinstellen, Einwohnermeldeämter und Rathäuser 3G, wobei ein negativer Schnelltest ausreichend ist. Die Behörden können vor Ort Ausnahmen von dieser Regelung zulassen.

Konkretisierung der Ausnahmen bei 2G+ Regelung

Das Land hat außerdem die Ausnahmen bei der 2G-plus-Regelung konkretisiert. Ausgenommen von der Testpflicht bei 2G plus sind:

  • Personen, deren Zweitimpfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt.
  • Personen, die mit dem Impfstoff Johnson & Johnson geimpft wurden und deren Impfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt.
  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben – dazu zählen auch genesene Personen, die eine Auffrischungsimpfung bekommen haben.
  • Genesene Personen, deren Genesenennachweis nicht älter als sechs Monate ist.
  • Personen, für die keine Empfehlung der STIKO zur Auffrischimpfung vorliegt. Das betrifft Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel mit ärztlicher Bescheinigung.

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