Rems-Murr-Kreis

Neuigkeiten nach dem Corona-Ausbruch in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf

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Schleusenbetrieb wie auf einem Flughafen: Der Eingangsbereich der Rems-Murr-Klinik Schorndorf. © Gabriel Habermann

Der Corona-Krisenstab der Rems-Murr-Kliniken hat am Freitagvormittag getagt. Natürlich war der Infektionsausbruch in der Orthopädie und Unfallchirurgie in Schorndorf ein Hauptthema. "Es fanden auch am Vormittag wieder Corona-Reihentestungen statt", sagte Christoph Schmale, Sprecher der Rems-Murr-Kliniken, dieser Zeitung. "Wir telefonieren noch mal am Nachmittag, wenn die Ergebnisse der Testungen vorliegen. Dann kann ich Ihnen mehr sagen." Die Kontaktenachverfolgung laufe jedenfalls auf Hochtouren. Am Freitagnachmittag kam dann Folgendes raus:

„Die Infektionslage an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf ist weiter stabil“, so Christoph Schmale.  Die erneute Corona-Reihentestung vom Freitagvormittag habe ergeben: Nach wie vor sind „nur“ 27 infizierte Patienten identifiziert. Jedoch kann das erneut nur eine Momentaufnahme gewesen sein. Die mittlere Inkubationszeit von Covid-19 liegt bei fünf bis sechs Tagen, so lassen sich mögliche weitere Infektionen weiterhin nicht ausschließen.

Die Anzahl der in der Schorndorfer Klinik zur Behandlung und Beobachtung auf Station befindlichen infizierten Patienten hat sich im Vergleich zum Donnerstag von 22 auf 20 reduziert. So konnten zwei in häusliche Quarantäne „entlassen“ werden, wo sich damit seit Freitag sieben Patienten befinden. 16 auf Station sind weiter symptomlos und werden beobachtet. Vier jedoch müssen intensiv betreut und beatmet werden.

Begonnen hatte der Corona-Ausbruch mit der Entdeckung von Corona-Infektionen bei sieben Mitarbeitern und 25 Patienten. Nach mehreren Reihentestungen begrenzt sich die Häufung von Covid-19-Fällen weiterhin allein auf Patienten und Mitarbeiter der Unfallchirurgie und Orthopädie an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf. Für den betroffenen Fachbereich wurde deshalb ein kompletter Aufnahme- und Besucherstopp verhängt.

Die Rems-Murr-Kliniken haben wegen des Corona-Ausbruchs strengere Regeln für Patienten und Besucher für beide Krankenhaus-Standorte in Schorndorf und Winnenden insgesamt erlassen:

  • Dürfen sowieso nur bestimmte Patientengruppen mit Ausnahmegenehmigung besucht werden, so müssen alle Besucher sich vorher einem Antigen-Schnelltest unterziehen, der neuerdings nur noch 24 Stunden gültig ist. Die Terminvergabe für die Schnelltests erfolgt weiterhin über die zentrale Hotline unter 0 71 95 / 5 91-5 77 75 (8 bis 16 Uhr).
  • Alle Patienten der Rems-Murr-Kliniken in Winnenden und Schorndorf werden seit Wochen vor ihrer stationären Aufnahme auf Corona getestet. Sie werden nunmehr zusätzlich einmal pro Woche getestet,

Das gilt außerdem weiterhin für Besucher

Die Besuche in den Rems-Murr-Kliniken Winnenden und Schorndorf sind an beiden Standorten schon seit einiger Zeit begrenzt auf bestimmte Patientengruppen:

  • Begleitung von Patienten in lebensbedrohlichen Zuständen oder sterbenden Patienten,
  • Begleitperson bei Kindern,
  • Begleitperson zur Entbindung und nach der Geburt,
  • Begleitung in die Notaufnahme, wenn notwendig, und
  • bei vom behandelnden Arzt begründeten Ausnahmen.

Die Anmeldung der Besucher erfolgt über die Besucher-Registrierung am Vorfluter im Eingangsbereich beider Kliniken. Alle Personen werden vor Betreten zu Krankheitsanzeichen befragt und müssen sich einem kurzen Gesundheitscheck (Fragebogen, Fiebermessen) unterziehen. Alle Besucher sind bei der Anmeldung mit ihrem Personalausweis angewiesen, ihre persönlichen Daten zur Nachverfolgung einzutragen.

An beiden Klinik-Standorten gilt für alle Besucher die grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. „Wir bitten Personen, die von der Maskenpflicht befreit sind, zum Infektionsschutz von Patientenbesuchen abzusehen. Wir behalten uns vor, Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht vor Einlassgewährung ärztlich zu prüfen“, so die Rems-Murr-Kliniken.

Der Corona-Krisenstab der Rems-Murr-Kliniken hat am Freitagvormittag getagt. Natürlich war der Infektionsausbruch in der Orthopädie und Unfallchirurgie in Schorndorf ein Hauptthema. "Es fanden auch am Vormittag wieder Corona-Reihentestungen statt", sagte Christoph Schmale, Sprecher der Rems-Murr-Kliniken, dieser Zeitung. "Wir telefonieren noch mal am Nachmittag, wenn die Ergebnisse der Testungen vorliegen. Dann kann ich Ihnen mehr sagen." Die Kontaktenachverfolgung laufe jedenfalls auf

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