Rems-Murr-Kreis

Personalausfälle wegen Corona: Go-Ahead reduziert Fahrplan auf der Remsschiene

Go Ahead
Go-Ahead-Zug. © Benjamin Büttner

Go-Ahead in krankheitsbedingter Personalnot: Corona mache leider vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „im Schienenpersonennahverkehr nicht halt, weswegen nicht immer ein reibungsloser Fahrbetrieb garantiert werden kann“. Betroffen ist auch die Remsbahn.

Weil der Krankenstand gestiegen sei, „wird nun auch das Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Baden-Württemberg den Zugverkehr bis auf weiteres reduzieren.“ Man werde, heißt es in einer Pressemitteilung des auch anderweitig in die Schlagzeilen geratenen Unternehmens, „gezielt einzelne Zugverbindungen streichen, die für den Pendlerverkehr weniger schmerzhaft sind, damit über 90 Prozent des Fahrplans verlässlich aufrechterhalten werden können“. Ziel sei, dadurch kurzfristige Zugausfälle möglichst zu vermeiden und den Fahrgästen mehr Planungssicherheit zu geben.

Wo gibt es Detail-Infos? Ein paar Tipps 

Die Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die üblichen elektronischen Auskunftssysteme zu informieren, zum Beispiel auf der Go-Ahead-Website. Wer keinen Internetzugang hat, kann auch das Go-Ahead-Kundentelefon unter 0711/400 534 44 anrufen und dort die Verbindungen erfragen – „allerdings ist nicht auszuschließen, dass es dort wegen hohen Andrangs zu längeren Wartezeiten kommen kann.“

Wie die Remsschiene betroffen ist

Gute Nachricht für Leute, die auf der Strecke RE 90 – das ist der Zug von Stuttgart über Waiblingen und Backnang weiter nach Crailsheim und bis Nürnberg – unterwegs sind: Hier soll es keine Ausfälle geben.

Anders sieht es auf der Remsschiene aus:

  • Der IRE1 von Aalen über Gmünd und Schorndorf nach Stuttgart und weiter nach Karlsruhe fährt nur noch alle zwei Stunden in Aalen ab; um 6 Uhr und danach zwischen 8.02 und 22.02 alle zwei Stunden. Ansonsten fährt der IRE1 erst ab Stuttgart gen Karlsruhe.
  • Der IRE1 von Karlsruhe und Stuttgart über Schorndorf und Gmünd nach Aalen hält meist schon in Stuttgart und fährt nur alle zwei Stunden bis Aalen durch (Abfahrten in Stuttgart: 6.56 Uhr und dann ab 9 Uhr zweistündlich).
  • Der MEX 13 von Stuttgart über Cannstatt, Waiblingen, Schorndorf, Urbach und Plüderhausen nach Gmünd, Aalen und Crailsheim fährt im Gegensatz zu sonst nun zwar oft nur noch bis Aalen – aber die Leute im unteren Remstal sind davon, sofern sie nicht nach Ellwangen oder Crailsheim wollen, nicht betroffen.

Go-Ahead erklärt, dass man zum regulären Fahrplan zurückkehren werde, „sobald wieder genügend Mitarbeiter dafür zur Verfügung stehen“.

Die Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH betreibt seit 2019 von Stuttgart aus fünf regionale Schienenstrecken mit über 700 Streckenkilometern. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart wurde im Februar 2017 als Betriebsgesellschaft der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH gegründet. Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH ist eine Tochter des britischen Unternehmens Go-Ahead plc., einem Anbieter von öffentlichem Nahverkehr mit Bus und Bahn.

Go-Ahead in krankheitsbedingter Personalnot: Corona mache leider vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „im Schienenpersonennahverkehr nicht halt, weswegen nicht immer ein reibungsloser Fahrbetrieb garantiert werden kann“. Betroffen ist auch die Remsbahn.

Weil der Krankenstand gestiegen sei, „wird nun auch das Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Baden-Württemberg den Zugverkehr bis auf weiteres reduzieren.“ Man werde, heißt es in einer Pressemitteilung des auch anderweitig in die

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