Rems-Murr-Kreis

Rems-Murr-Kreis: Arbeitslosenquote im April trotz der Krisen stabil

Arbeitsagentur
Symbolfoto. © ZVW/Gaby Schneider

Tolle Nachrichten für alle, die Arbeit suchen: Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen legte zum Vormonat deutlich zu, teilt die Agentur für Arbeit in Waiblingen mit. „Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist unvermindert groß, Arbeitsuchende und ihre Qualifikation passen jedoch häufig nicht mit den Anforderungen der Unternehmen zusammen“, beschreibt Christine Käferle, Leiterin der Agentur für Arbeit Waiblingen, die aktuelle Herausforderung am Arbeitsmarkt.

„Um diesem Mismatch entgegenzuwirken, müssen wir alles daransetzen, durch passende Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote Arbeitslose und Beschäftigte fit für die Zukunft zu machen und so sowohl zur Existenz- als auch Fachkräftesicherung beizutragen“, beschreibt sie den Auftrag aller Arbeitsmarktakteure aus ihrer Sicht.

8523 Personen Ende April arbeitslos: 32 mehr als im Vormonat März

Zum Quartalsende meldeten sich 807 Personen bei der Waiblinger Arbeitsagentur und dem Jobcenter Rems-Murr aufgrund der Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses arbeitslos. Im gleichen Zeitraum konnten 635 Frauen und Männer aus dem Rems-Murr-Kreis ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer neuen Beschäftigung beenden, 454 weitere begannen eine Aus- oder Weiterbildung.

Ende April waren im Bezirk 8523 Personen arbeitslos gemeldet, 32 mehr als im Vormonat März. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosigkeit um 21 Prozent höher, die Arbeitslosenquote betrug 4,4 Prozent.

Wie im Rems-Murr-Kreis nahm die Arbeitslosenquote auch landesweit zum Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte ab. Derzeit liegt sie in Baden-Württemberg mit 3,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte günstiger als im Vormonat.

Auch wenn die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk im letzten Monat insgesamt nicht weiter abnahm, konnten junge Erwachsene unter 25 Jahre von der weiterhin guten Arbeitsmarktlage profitieren. Ihre Zahl ging, nach einem leichten Anstieg im Vormonat, um 52 zurück. Die Arbeitslosenquote dieser Altersgruppe liegt im Landkreis derzeit mit 2,1 Prozent etwas günstiger als im Landesschnitt (2,2 %).

Vor einem Jahr waren kreisweit noch fast 34 Prozent mehr junge Arbeitslose bei Arbeitsagentur und Jobcenter gemeldet, die Quote lag um 1,0 Prozentpunkte höher. „Eine derart niedrige Arbeitslosenquote hatten wir in dieser Altersgruppe letztmalig im Juni 2019“, freut sich Käferle über die guten Beschäftigungschancen der jungen Fachkräfte.

3838 Menschen erhalten derzeit Arbeitslosengeld I

Nach Rechtskreisen betrachtet zeigen sich im Berichtsmonat keine größeren Unterschiede. Derzeit werden 4685 Arbeitslose (55 %) vom Jobcenter Rems-Murr betreut, 3838 erhalten Arbeitslosengeld I von der Arbeitsagentur.

Dem Arbeitgeber-Service der Waiblinger Agentur für Arbeit und des Jobcenters Rems-Murr wurden im Berichtsmonat 1154 neue Stellen gemeldet, 361 mehr als im Vormonat und rund 51 Prozent mehr als im April letzten Jahres.

Andererseits: Unternehmen suchen lange nach qualifizierten Kräften

„Unternehmen sind häufig sehr lange auf der Suche nach qualifizierten Kräften. Immer öfter bewirbt sich auch gar niemand mit den gewünschten Qualifikationen“, weiß Christine Käferle durch ihre Kontakte zu zahlreichen und unterschiedlichen Betrieben. Daher appelliert sie an Personalverantwortliche bei der Suche auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die (noch) nicht alle wünschenswerten Qualifikationen mitbringen.

In diesem Zusammenhang weist sie auch auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit hin. „Wir bieten nicht nur Arbeitslosen, sondern auch Unternehmen und ihren Beschäftigten umfangreiche Angebote der Weiterbildungsförderung. Unsere Beratungsfachkräfte informieren gerne über unsere Unterstützungsmöglichkeiten und beraten bei der Umsetzung.“

Tolle Nachrichten für alle, die Arbeit suchen: Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen legte zum Vormonat deutlich zu, teilt die Agentur für Arbeit in Waiblingen mit. „Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist unvermindert groß, Arbeitsuchende und ihre Qualifikation passen jedoch häufig nicht mit den Anforderungen der Unternehmen zusammen“, beschreibt Christine Käferle, Leiterin der Agentur für Arbeit Waiblingen, die aktuelle Herausforderung am Arbeitsmarkt.

„Um diesem Mismatch

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