Rems-Murr-Kreis

Rems-Murr-Kreis: Das Impfzentrum in der Rundsporthalle in Waiblingen schließt

Kreisimpfzentrum
Das Kreisimpfzentrum in Waiblingen. © ALEXANDRA PALMIZI

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) des Rems-Murr-Kreises stellt zum Donnerstag, 30. September, wie vom Land vorgegeben seinen Betrieb endgültig ein. Geimpft wird aber weiter: Die Arztpraxen übernehmen diese Aufgabe wie bisher auch schon. Ferner wird der Rems-Murr-Kreis von einem mobilen Impfteam des Landkreises unterstützt. Sollte diese Unterstützung nicht ausreichen, werden im Rems-Murr-Kreis eigene Impfteams organisiert, dafür hat der Verwaltungs-, Schul- und Kulturausschuss bereits den Weg freigemacht.

Mobile Impfteams für den Kreis unerlässlich

Besonders für Pflegeeinrichtungen sind mobile Impfteams wichtig, aber auch „für niedrigschwellige Impfaktionen vor Ort“, wie es in einer Mitteilung des Landratsamts heißt. „Die Versorgung der Pflegeeinrichtungen mit Drittimpfungen muss gesichert sein und auch Sonderaktionen sind weiterhin wichtig, um die Zahl der Erstimpfungen weiter zu steigern. Wir stehen im Rems-Murr-Kreis immer noch im letzten Drittel des Rankings bei der Impfquote, das müssen wir mit Blick auf den bevorstehen Herbst und Winter im Blick behalten“, wird Landrat Dr. Richard Sigel in der Mitteilung zitiert.

Der Rems-Murr-Kreis möchte ausdrücklich nur dann eigene mobile Impfteams einsetzen, wenn das Team vom Land überlastet sein sollte. Ob Bedarf besteht oder nicht, werde man in enger Abstimmung mit dem Pandemiebeauftragten der Kreisärzteschaften sehen: „Es war und ist ausdrücklich nicht die Intention des Landkreises, in Konkurrenz zu treten oder bei ausreichender Unterstützung durch das Land noch ein zusätzliches Angebot zu schaffen“, so Sigel.

Bereits am 14. September hatte das Sozialministerium bekanntgegeben, dass ab 1. Oktober bis Ende Dezember 30 mobile Impfteams in Baden-Württemberg weiterhin landkreisübergreifend im Einsatz sein sollen. Der Kreis begrüßt diese Entscheidung, zumal ein entsprechender Bedarf vorhanden sei.