Rems-Murr-Kreis

Remstäler singen sich bei Mitsing-Event in zwölf Gemeinden ins Wir-Gefühl

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Remstal singt Remshalden
Singfreudige in Remshalden-Geradstetten. © Palmizi
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Joachim Kessler zog mit seinem Keyboard Singfreudige wie ein Magnet auf den Marktplatz in Remshalden-Geradstetten, © Alexandra Palmizi
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Strophe für Strophe mitsingen, nach Songtexten auf der Leinwand, auf dem Zeller-Platz in Waiblingen. © Palmizui
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Waiblingen singt
Das Remstal singt, in Waiblingen. © Palmizi
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Das Remstal singt, in Waiblingen. © Palmizi
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Das Remstal singt, in Waiblingen. © Alexandra Palmizi

Die Städte und Gemeinden des Rems-Murr-Kreises standen im Mittelpunkt, als es am Sonntagnachmittag (3.7.) von Remseck bis Schwäbisch Gmünd wieder „Das Remstal singt“ hieß. Zwei Stunden lang schmetterten jede Menge Hobbysänger in zwölf Gemeinden die Charts rauf und runter, um sich zeitgleich im gemeinsam Abschlusslied „Mir im Süden“ zu einer unüberhörbaren Kulturgemeinschaft zu vereinen.

Zwölf Kommunen in den Landkreisen Ostalb, Rems-Murr und Ludwigsburg erinnerten gestern an die rauschende Premiere von „Das Remstal singt“ im Gartenschaujahr 2019. Der Rems-Murr-Kreis stand quasi im geografischen Mittelpunkt der Veranstaltung vom Verein Remstal Tourismus, die vom Landesmusikverband gefördert wird. Jeder durfte mitsingen, egal wie schräg oder wie tonsicher.

Mitsingen im Rahmen der Straßenfeste

Auf der Bühne unterm Kastanienbaum im Hof der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle hatte Albrecht Meincke aus Nürtingen das schattigste Plätzchen erwischt, um seinen von Instrumentalisten begleiteten Spontanchor auf dieselbe Tonart zu bringen. Die Urbacher und der „ChorArt zwanzigelf“ um Bärbel Schmid aus Iggingen betteten „Remstal singt“ in ihr Straßenfest „Schnitzfetzede“ ein. Joachim Kessler zog mit seinem Keyboard Singfreudige wie ein Magnet auf den Marktplatz in Remshalden-Geradstetten, wo Bürgermeister Reinhard Molt den Gesang mit der Sitzungsglocke einläutete. Im ausgeteilten Liedheft standen vor allem Texte von den besten 29 Popsongs der letzten 65 Jahre, die fleißig mitgeträllert wurden.

Absichtliche Textlücken zum Mitgrölen

„Ob wir die alle schaffen, sei dahin gestellt“, probte Kessler vor den „80 Millionen“ von Max Giesinger zuerst einmal das „dududu dup“, während Heidi Ellwanger & Band an der Schnaiter Kelter in Weinstadt ihr bereits mit den Füßen wippendes Singvölkchen vorübergehend ins „Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews legten. Ellwanger ließ immer wieder absichtlich Textlücken fürs Mitgrölen frei, damit keiner aus der Übung kam.

Auf dem Zeller-Platz in Waiblingen wurde sogar geschwoft, wenngleich dort das Zugpferd des freien Singens, Patrick Bopp, krankheitsbedingt passen musste. Seine Band, bestehend aus Gine Bader-Ramos, Dirk Blümlein, Jens Peter Abele, Markus Bader und Till Müller-Kray brachte jedoch auch ohne ihn so richtig „Summer in the City of Waiblingen“, wo die Songtexte von der Leinwand abgelesen werden konnten. „Singen, bis „Die Ärzte“ kommen, war auf dem Zeller-Hof unter anderen sehr angesagt. Bis ins „Westerland“ war der Freiwilligenchor zwar nicht zu hören, auf den Balkonen in der Stauferstadt landete „A Night like this“ im Tango-Rhythmus und mit Background-Gesang schon.

Schwelgen in Sommergefühlen

Die Waiblinger schwelgten so richtig schön im Hot Summer Feeling, als Gine Bader-Ramos rief, „Five o’ Clock, Baby“: Exakt zu dieser Uhrzeit wurde in zwölf Kommunen gleichzeitig der für die Schwaben-Identität beste Hit aller Zeiten „Mir im Süden“ von „Füenf“ angestimmt. Gesungen für den kranken Patrick Bopp von den „Füenf“. Vielleicht nicht überall in derselben Tonart, aber immerhin in Aichwald, Böbingen, Essingen, Mögglingen, Schwäbisch Gmünd, Waldstetten, Schorndorf, Urbach, Remshalden, Weinstadt, Waiblingen und Remseck auf 65 Kilometern entlang der Rems.

Von ihrem Entspringen in Essingen bis zu ihrer Einmündung in den Neckar waren die Remstäler – mit der Schwabenhymne „Mir im Süden“ gesprochen – am Sonntag halt wieder mal „ein kleines bisschen besser drauf“ als die andern.

Die Städte und Gemeinden des Rems-Murr-Kreises standen im Mittelpunkt, als es am Sonntagnachmittag (3.7.) von Remseck bis Schwäbisch Gmünd wieder „Das Remstal singt“ hieß. Zwei Stunden lang schmetterten jede Menge Hobbysänger in zwölf Gemeinden die Charts rauf und runter, um sich zeitgleich im gemeinsam Abschlusslied „Mir im Süden“ zu einer unüberhörbaren Kulturgemeinschaft zu vereinen.

Zwölf Kommunen in den Landkreisen Ostalb, Rems-Murr und Ludwigsburg erinnerten gestern an die

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