Rems-Murr-Kreis

So hat das Rote Kreuz die Silvesternacht erlebt

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Krankenwagen, Notarzt, womöglich auch noch die Feuerwehr: Wenn Menschenleben in Gefahr sind, sind die Retter vor Ort. Auch in der Silvesternacht (Symbolbild). © ZVW/Gaby Schneider

Rems-Murr-Kreis.
Es sei wieder „der übliche Wahnsinn“ gewesen, heißt es aus der Rotkreuz-Zentrale. Deshalb war, trotz der besonderen, der Neujahrsnacht, die andere Menschen durchfeiern, die Rettungsleitstelle des DRK sogar besser besetzt als gewöhnlich. In der Schicht von 20 Uhr am 31. Dezember bis 6 Uhr am 1. Januar saßen in der Rettungsleitstelle in der Waiblinger Henry-Dunant-Straße drei anstelle der üblichen zwei Berufs-DRKler. Außerdem waren über 30 Ehrenamtliche, unter anderem Sanitäter und die sogenannten „Helfer vor Ort“, wie jedes Jahr im Dienst. In Oppenweiler beispielsweise lief das dann so: 14 DRKler feierten gemeinsam in der DRK-Unterkunft Silvester. Sechs Personen von diesen hatten sich vorab als Fahrer und Einsatzkräfte gemeldet, standen mit zwei Fahrzeugen bereit und fuhren im Raum Oppenweiler und Backnang. Insgesamt elf Fahrzeuge stellten die Ehrenamtler aus dem ganzen Kreis, zusätzlich zu den acht Rettungswagen, die regulär und mit voller hauptamtlicher Besetzung unterwegs waren.

40 Einsätze hatten die Rettungswagen zu fahren, rund die Hälfte davon waren klassische Silvester-Einsätze. Die schlimmsten davon: Zwei junge Leute bekamen Böller ins Gesicht, einer wurde von einer Rakete getroffen, einmal wurde eine Hand von einer Explosion verletzt. Einen Randalierer mussten die Rotkreuzler versorgen, ein Mensch bekam Pfefferspray ins Gesicht. Eine Wiederbelebung bei einer Silvesterfeier forderte die Rettungskräfte.

Zu den Silvesterproblemen kamen natürlich noch jene Notfälle, die nicht auf zu überbordende Feierlichkeiten zurückzuführen sind, sondern gesundheitliche oder sonstige Ursachen haben: Stürze oder Kreislaufprobleme und so weiter.

Beim Sani-Team Winkler scheint die Silvesternacht dagegen eine Nacht wie fast jede andere gewesen zu sein. „Wir hatten kein erhöhtes Aufkommen an Notfalleinsätzen.“ Der private Rettungsdienst mit Sitz in Fellbach fuhr mit einem Fahrzeug, in dem zwei Leute Dienst taten im Rems-Murr-Kreis. Acht Einsätze hatte das Team insgesamt, vier davon waren typische Silvesterfahrten: Sehr betrunkene junge Leute wurden ins Krankenhaus verfrachtet.

Rems-Murr-Kreis.
Es sei wieder „der übliche Wahnsinn“ gewesen, heißt es aus der Rotkreuz-Zentrale. Deshalb war, trotz der besonderen, der Neujahrsnacht, die andere Menschen durchfeiern, die Rettungsleitstelle des DRK sogar besser besetzt als gewöhnlich. In der Schicht von 20 Uhr am 31. Dezember bis 6 Uhr am 1. Januar saßen in der Rettungsleitstelle in der Waiblinger Henry-Dunant-Straße drei anstelle der üblichen zwei Berufs-DRKler. Außerdem waren

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