Rems-Murr-Kreis

Vermisster Elfjähriger ist wohlbehalten wieder aufgetaucht

Polizei
Symbolbild. © Benjamin Büttner

Wo steckt der elfjährige Junge, der seit Montagnachmittag (5.7.) vermisst wird?

Diese Frage stellte sich noch am Dienstagmorgen (6.7.). Nun meldet die Polizei (Stand 12.45 Uhr): Der Junge ist gefunden worden, es geht ihm gut, und zwischenzeitlich befindet sich der Elfjährige wieder in der Jugendhilfeeinrichtung in Winnenden, in welcher er lebt. Die Kriminalpolizei Waiblingen hatte am Dienstag (6.7.) ermitteln können, wo sich der Junge aufhielt. 

Das Kind war zuvor schon öfter für eine Weile verschwunden, berichtete die Polizei am Dienstagmorgen. Als vermisst galt das Kind seit Montag (5.7.), 17 Uhr. Dieses Mal lagen andere Umstände vor, weshalb man sich Sorgen machte, dem Jungen könnte etwas passiert sein. Deshalb hatte die Polizei bereits in der Nacht eine Suchaktion gestartet und einen Polizeihubschrauber eingesetzt. Diese Suche blieb erfolglos.

Es kommt relativ häufig vor, dass Jugendliche eine Weile verschwinden. Meistens steckt nichts Schlimmes dahinter und die Betreffenden sind bald zurück.

„Bei Kindern geht man schon ab der ersten Minute von einer Vermisstensuche aus“, erklärt Polizeisprecher Rudolf Biehlmaier. Das Vorgehen ist ein anderes, wenn eine erwachsene Person verschwindet. Bei Erwachsenen kommt immer auch in Betracht, dass sie aus freien Stücken ihr gewohntes Umfeld verlassen haben und ihre Gründe hatten, warum sie niemandem Bescheid gesagt haben.

Bei einem Elfjährigen spielen solche Überlegungen natürlich keine Rolle: Man macht sich Sorgen und kann nicht einfach davon ausgehen, dass ein vermisstes Kind schon wieder zurückkommen wird.

Alle Polizeistreifen waren informiert und hätten den Jungen erkannt, hätten sie ihn irgendwo an einem Bahnhof oder wo auch immer zufällig angetroffen. Ermittler/-innen prüfen in einem Fall wie diesem, ob es außer den bekannten Anlaufstellen des Vermissten noch weitere Personen gibt, bei welchen sich der oder die Betreffende aufhalten könnte, oder ob es Hinweise gibt auf bestimmte Orte, die der Vermisste angesteuert haben könnte. 

Wäre der Elfjährige nicht so schnell wieder aufgetaucht, hätte man ein Foto des Kindes veröffentlichen können mit der Bitte um Hinweise auf potenzielle Aufenthaltsorte. Dieses Vorgehen nennt man Öffentlichkeitsfahndung. Eine solche ist nur möglich, sofern eine Staatsanwaltschaft zustimmt. Bevor eine Fahndung dieser Art ins Netz geht und das Foto eines Kindes allen Medien zugänglich gemacht wird, wird man allerdings sehr genau abwägen, ob das der richtige Weg ist: Diese Informationen „kriegt man aus dem Netz nie wieder raus“, sagt Rudolf Biehlmaier. 

Wo steckt der elfjährige Junge, der seit Montagnachmittag (5.7.) vermisst wird?

Diese Frage stellte sich noch am Dienstagmorgen (6.7.). Nun meldet die Polizei (Stand 12.45 Uhr): Der Junge ist gefunden worden, es geht ihm gut, und zwischenzeitlich befindet sich der Elfjährige wieder in der Jugendhilfeeinrichtung in Winnenden, in welcher er lebt. Die Kriminalpolizei Waiblingen hatte am Dienstag (6.7.) ermitteln können, wo sich der Junge aufhielt. 

Das Kind war zuvor schon öfter

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper