Rems-Murr-Kreis

Vertreter aus den 20 am Deutschen Wandertag beteiligten Kommunen stellen dort persönlich ihre Lieblings-Landschafts-Orte

Region Stuttgart
Gerhard Liebhard, Ortsvorsteher aus Kleinheppach, zeigt seinen Seelenort auf dem Korber Kopf © Heiko Potthoff

„Hier fühle ich mich wohl.“ „Der Ort gibt mir Kraft.“ „Bei der Aussicht finde ich eine neue Perspektive.“ Diese und weitere Aussagen zeichnen die „Seelenorte“ aus, die ab Donnerstag, 12. November, auf der Internetseite des Deutschen Wandertags 2022 vorgestellt werden. Verschiedene Vertreter aus den 20 am Deutschen Wandertag beteiligten Kommunen stellen dort persönlich ihre Lieblings-Landschafts-Orte sowie dazugehörende Wanderungen vor.

Die „Seelenorte des Remstals“ liegen mal abgeschieden im Wald, mal bei einem besonderen Aussichtspunkt. Sie sind gekennzeichnet durch Sitzbänke oder andere Besonderheiten - und alle erzählen eine eigene Geschichte. Gelegen an bekannten oder weniger bekannten Wanderwegen, laden die Seelenorte zum Verweilen und zum Krafttanken ein. „Es ist ein persönlicher Zugang zum Remstal und zeigt, wie sehr die Menschen hier mit dem Landschaftsraum verbunden sind“, erklärt Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele Zull.

Den Anfang macht Gerhard Liebhard

Mit diesem besonderen Einstieg werben die Verantwortlichen für den Deutschen Wandertag, der vom 3. bis zum 7. August 2022 in Fellbach und umliegenden Kommunen stattfindet. Die Seelenorte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie vorstellen. „Wir freuen uns sehr, Wanderern aus ganz Deutschland das Remstal als Wanderregion nahebringen zu dürfen“, erklärt der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Hans-Ulrich Rauchfuß. „Die Wanderungen zu den Seelenorten sind ein wunderbarer Auftakt dazu.“ Der Ortsvorsteher aus Kleinheppach, Gerhard Liebhard, wandert auf den Korber Kopf. Er nimmt die Besucher mit auf die 452 Meter hohe Erhebung, erzählt spannende Geschichten und was ihn persönlich mit diesem Ort verbindet. „Wir lernen bei diesem Seelenort-Projekt wunderschöne, magische Orte kennen“, sagt Jens Mohrmann, der Geschäftsführer der Schwabenlandhalle Fellbach Betriebs GmbH, unter deren Dach das Projektteam des Deutschen Wandertags 2022 angesiedelt ist. Jeden Donnerstag wird eine neue Wanderung und damit auch ein Seelenort im Remstal vorgestellt. Dabei erstrecken sich die Wanderungen über das ganze Remstal. Aus Fellbach ist etwa der ehemalige Jugendhausleiter und leidenschaftliche Wanderer Peter Hauser dabei, der sich sehr auf das Projekt gefreut hatte und seinen Seelenort noch kurz vor seinem Tod beschreiben konnte.

Der Deutsche Wandertag findet seit 120 Jahren immer in einer anderen Region in Deutschland statt. Veranstalter ist der Deutsche Wanderverband, der die Wanderfans gemeinsam mit einem Mitgliedsverein und regionalen Partnern einlädt. Die Stadt Fellbach, der Schwäbische Albverein und das gesamte Remstal übernehmen beim Deutschen Wandertag 2022 vom 3. bis 7. August 2022 die Rolle der starken Partner und Gastgeber, „Wandertagshauptstadt“ und somit Mittelpunkt des Wandertags ist Fellbach. Während der fünf Tage gibt es spannende Wanderungen und Führungen, Vorträge, Konzerte und vieles mehr. Rund 30 000 Gäste werden beim weltweit größten Wanderfest im Remstal erwartet.

„Hier fühle ich mich wohl.“ „Der Ort gibt mir Kraft.“ „Bei der Aussicht finde ich eine neue Perspektive.“ Diese und weitere Aussagen zeichnen die „Seelenorte“ aus, die ab Donnerstag, 12. November, auf der Internetseite des Deutschen Wandertags 2022 vorgestellt werden. Verschiedene Vertreter aus den 20 am Deutschen Wandertag beteiligten Kommunen stellen dort persönlich ihre Lieblings-Landschafts-Orte sowie dazugehörende Wanderungen vor.

Die „Seelenorte des Remstals“ liegen mal

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