Rems-Murr-Kreis

Warnstufe tritt ziemlich sicher am Mittwoch, 3. November, in Kraft

Coronatestkation
Symbolfoto. © Gaby Schneider

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rems-Murr-Kreis liegt jetzt (Stand 1. November, 16 Uhr), bei 221,9. Am Sonntag lag die Kennzahl bei 227,2, am Samstag laut den Daten des Landesgesundheitsamtes bei 194,7.

Momentan (Stand 1. November, 16 Uhr) befinden sich laut Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg 276 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, auf einer Intensivstation, fünf mehr als am Tag davor. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt jetzt bei 3,58, wie das Landesgesundheitsamt am Sonntagabend bekanntgab.

Entscheidende Schwellenwerte

Die Zahl der landesweit mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten ist deshalb von Bedeutung, weil von ihr abhängt, ob und wann die Warnstufe in Baden-Württemberg in Kraft tritt. Die kritische Schwelle liegt bei 250. Wird sie an zwei Werktagen hintereinander überschritten, tritt die Warnstufe in Kraft. Das erste Mal wurde der Schwellenwert am Freitag, 29. Oktober, überschritten und mit 258 angegeben. Samstag, Sonntag und der Feiertag am Montag zählen nicht als Werktage. Der nächste entscheidende Tag ist demnach der Dienstag. Da die Zahl seit Freitag gestiegen ist und jetzt mit 276 weit über dem Grenzwert von 250 liegt, ist fest davon auszugehen, dass auch diesen Dienstag mehr als 250 Covid-19-Patienten landesweit auf Intensivstationen betreut werden. Konkret bedeutet das: Diesen Mittwoch, 3. November, dürfte die Warnstufe in Kraft treten.

Strengere Regeln für nicht geimpfte Personen

Das wiederum bedeutet: Insbesondere für nicht geimpfte Personen gelten strengere Regeln. Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen in der Warnstufe bei zahlreichen Aktivitäten in geschlossenen Räumen einen PCR-Test vorweisen. Ein Schnelltest reicht dann nicht mehr aus. Die Kosten für den PCR-Test, der um ein Vielfaches teurer ist als ein Schnelltest, müssen die Betroffenen selbst tragen.

Ausgenommen von der 2G-Regel und der PCR-Pflicht bei 3G sind: Kinder bis zum Alter von einschließlich fünf Jahren, Kinder bis einschließlich sieben Jahre, die noch nicht eingeschult sind, Schüler/-innen, Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht zur Schule gehen, Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis erforderlich), Personen, für die es keine Stiko-Empfehlung gibt, Schwangere und Stillende.

PCR-Testzentrum in Winnenden öffnet

Zusätzlich gilt in der Warnstufe für Ungeimpfte wieder eine Kontaktbeschränkung. Ein Haushalt darf sich dann nur noch mit fünf weiteren Personen treffen. Geimpfte und Genesene sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ausgenommen. Auch Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zählen nicht dazu.

Sobald die Warnstufe kommt, wird das Leben für Ungeimpfte also schwieriger, sie werden verstärkt Bedarf an PCR-Tests haben. Das PCR-Testzentrum am Klinikum Winnenden hat ab dem 2. November montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rems-Murr-Kreis liegt jetzt (Stand 1. November, 16 Uhr), bei 221,9. Am Sonntag lag die Kennzahl bei 227,2, am Samstag laut den Daten des Landesgesundheitsamtes bei 194,7.

Momentan (Stand 1. November, 16 Uhr) befinden sich laut Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg 276 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, auf einer Intensivstation, fünf mehr als am Tag davor. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt jetzt bei 3,58, wie das Landesgesundheitsamt

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