Rems-Murr-Kreis

Was die Alarmstufe Rot bedeutet: Maskenpflicht im Landkreis Esslingen

Mundschutz
In Esslingen muss überall ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. © ALEXANDRA PALMIZI

Im Nachbarlandkreis Esslingen ist die Corona-Ampel auf Rot gesprungen. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Seuche werden verschärft. Im privaten Rahmen dürfen sich künftig nur noch zehn Menschen treffen (bisher 25) und bei öffentlichen Veranstaltungen verringert sich die Zahl der erlaubten Teilnehmer von 50 auf künftig nur noch 25 Personen. Seit Freitag gilt die Pflicht, eine Alltagsmaske im öffentlichen Raum zu tragen.

Der Rems-Murr-Kreis ist mit seiner Infektionsquote von 12 Fällen je 100 000 Einwohner von Esslingen noch weit entfernt. Als einer der Infektionsherde dort zeichnet das Frachtzentrum der Deutschen Post in Köngen ab. Aktuell sind im Vergleich die Infiziertenzahlen im Rems-Murr-Kreis noch relativ niedrig, erklärt Landrat Richard Sigel auf Anfrage: „Das ist aber kein Grund zum Frohlocken, sondern wir müssen wachsam sein, denn das könnte sich auch jederzeit - und schnell - ändern.“ Ein, zwei lokale „Hotspots“ könnten genügen, dann erreiche auch der Rems-Murr-Kreis die Vorwarnstufe.

Eine Einschätzung und Prognose für die weitere Entwicklung sei schwierig, denn es sind viele unbekannte Faktoren, die über das Infektionsgeschehen entscheiden. „Wir arbeiten im Landratsamt und in vielen Ortspolizeibehörden der Städte und Gemeinden an der Belastungsgrenze - und das sieben Tage die Woche, um jeden Infektionsherd möglichst schnell und umfassend in den Griff zu bekommen“, so Sigel. Schulen und Kitas, aber auch Feiern mit vielen Kontaktpersonen, die es nachzuverfolgen gilt, seien eine Herausforderung. „Wir sind aber weiter optimistisch, halten die Lage derzeit für beherrschbar und bereiten uns Stück für Stück weiter vor. Die Kreisärzteschaften, die Rettungsdienste und die Kliniken sind dabei wichtige Partner und mit uns im ständigen Austausch.“

Im Nachbarlandkreis Esslingen ist die Corona-Ampel auf Rot gesprungen. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Seuche werden verschärft. Im privaten Rahmen dürfen sich künftig nur noch zehn Menschen treffen (bisher 25) und bei öffentlichen Veranstaltungen verringert sich die Zahl der erlaubten Teilnehmer von 50 auf künftig nur noch 25 Personen. Seit Freitag gilt die Pflicht, eine Alltagsmaske im öffentlichen Raum zu tragen.

Der Rems-Murr-Kreis ist mit seiner Infektionsquote von 12

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