Rems-Murr-Kreis

Wie lief der Schulstart für das Home-Schooling-System des Landkreises?

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Der Schulstart nach den Weihnachtsfeiern ging mancherorts aufgrund von technischen Problemen gewaltig in die Hose. Wie lief der Beginn des Jahres für Schulen, die das Home-Schooling-System des Rems-Murr-Kreises nutzen?

Neben einer Mediathek mit über 120.000 Unterrichtsmaterialen und Medien zum Streaming und Download, sind es laut einer Mitteilung des Landratsamtes vom Mittwoch (13.01.) vor allem das Videokonferenzsystem Jitsi und die Online-Fortbildungen zum Umgang mit dem Tablet und bei Fernunterricht, die gerade hoch im Kurs stehen.

Nach eigenen Angaben war das Kreismedienzentrum federführend bei der Entwicklung und Umsetzung des sogenannten „digitalen Klassenzimmers“, als die Medienzentren in Baden-Württemberg zu Beginn der Corona-Pandemie eine stabile und datenschutzkonforme Lösung für Videokonferenzen in ganz Baden-Württemberg entwickelten. Das System des Landratsamts nutzen bereits etwa 90 Schulen im Landkreis.

„Seit vielen Jahren erhöht der Landkreis seine Investitionen in die Digitalisierung – in diesen Zeiten zahlt sich das nun besonders aus“, sagt Ralf Nentwich, Leiter des Kreismedienzentrums Rems-Murr. „Wir haben vor allem bei Jitsi immer genügend Puffer nach oben reserviert, sodass es auch in Spitzenlastzeiten keinen Engpass gibt.“ Der Start nach den Weihnachtsferien verlief von Seiten des Kreismedienzentrums daher reibungslos.

Für Schulen im Rems-Murr-Kreis stellt das Landratsamt das Videokonferenztool Jitsi Meet zur Verfügung. „Lehrkräfte können vollständig verschlüsselte und datenschutzsichere Videokonferenzlösung kostenlos nutzen – für ihren Online-Unterricht oder für die Kommunikation untereinander“, heißt es aus dem Landratsamt. Das Angebot diene als „sofort verfügbare Alternative“ zu dem Konferenzsystem BigBlueButton in Moodle. Es war eigentlich als Übergangslösung gedacht, hat sich nun aber im Kreis etabliert.