Rems-Murr-Kreis

Zu wenig FDP in der Ampel? Nikolas Stihl kritisiert Koalition und fordert mehr Markt, weniger Staat

Mia Stihl Kindertagesstätte
Nikolas Stihl. © Gabriel Habermann

„SPD und Grüne haben sich durchgesetzt, die FDP bleibt weitgehend unsichtbar“: Dr. Nikolas Stihl, der Vorsitzende des Stihl-Beirats und -Aufsichtsrats, äußert sich unzufrieden mit dem Koalitionsvertrag, auf den die Ampel sich geeinigt hat. Stihl hatte auf eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine Abschaffung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gehofft

Dieser Vertrag, äußert sich Nikolas Stihl via Pressemitteilung, sei „eine Wette auf die Zukunft und enthält etliche ungedeckte Schecks zulasten künftiger Generationen“. Der Vertrag zeuge von „viel Staatsglauben und wenig Vertrauen in den Markt“.

Zwei Punkte hebt Stihl hervor.

Erstens: „Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045" lasse sich "nur mit weniger Staat“ erreichen – nämlich mit „einer Beschleunigung von Genehmigungsverfahren“, mit dem „Abbau von Bürokratie“ und mit „einer Entlastung der Bürger und Unternehmen durch eine Abschaffung der EEG-Umlage“.

Zweitens: Auch von den Plänen der Ampel zur Sicherung der Altersvorsorge hält Nikolas Stihl eher wenig – „sie kommen der Quadratur des Kreises gleich. Ein gleichbleibendes Rentenniveau ohne Anhebung des Renteneintrittsalters wird nur mit mehr Staatsverschuldung gehen.“

Nikolas Stihl hat sich auch in der Vergangenheit schon zu Fragen der Regierungsbildung geäußert - 2017 äußerte er sich enttäuscht, als die Jamaika-Koalition platzte.

„SPD und Grüne haben sich durchgesetzt, die FDP bleibt weitgehend unsichtbar“: Dr. Nikolas Stihl, der Vorsitzende des Stihl-Beirats und -Aufsichtsrats, äußert sich unzufrieden mit dem Koalitionsvertrag, auf den die Ampel sich geeinigt hat. Stihl hatte auf eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine Abschaffung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gehofft

Dieser Vertrag, äußert sich Nikolas Stihl via Pressemitteilung, sei „eine Wette auf die Zukunft und enthält etliche

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