VfB Stuttgart

Reschke will "sinnvolle Lösung" für Carlos Mané

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Archivbild: Carlos Mané im Trainingslager in Portugal. © Danny Galm

Stuttgart. Eine ungewisse Zukunft liegt vor VfB-Mittelfeldspieler Carlos Mané. Der 24-Jährige stand in dieser Saison verletzungsbedingt noch keine Minute auf dem Rasen. Im Sommer läuft sein Leihvertrag aus – und dann? Sportvorstand Michael Reschke erklärte nun: "Es ist vorstellbar, ihn länger zu halten."

"Der Heilungsprozess läuft gut", sagte Michael Reschke vor kurzem im Gespräch mit dem kicker. Fügte aber direkt an: "Damit sind wir sehr zufrieden. Aber diese Saison hat er keine Chance mehr, auf Einsätze zu kommen."

Sehnenriss im Oberschenkel 

Der flinke Rechtsaußen fällt mit einem Sehnenriss im Oberschenkel, den er sich Mitte Januar im Training zuzog, mindestens bis zum Saisonende aus. Aufgrund einer schweren Knieverletzung im April 2017 konnte Mané ohnehin noch gar keine Partie in dieser Spielzeit bestreiten.

Stand jetzt muss der 24-Jährige nach Ablauf einer zweijährigen Leihe im Sommer zurück zu seinem Stammverein Sporting Lissabon.

Eine im Leihvertrag verankerte Kaufoption – in Höhe von rund 15 Millionen Euro – werden die Schwaben nicht ziehen. „Wir werden uns im April oder Mai mit Carlos und seinem Verein Sporting Lissabon zusammensetzen, um über Lösungsansätze nachzudenken“, sagte Reschke im Januar in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung.

Reschke sucht nach einer anderen Lösung

Der 60-Jährige sucht nach einer anderen Lösung, um den dribbelstarken Portugiesen über den Sommer hinaus an den VfB zu binden.

"Irgendwann werden wir uns mal mit Sporting und mit ihm zusammensetzen und überlegen, welche Möglichkeiten es für eine sinnvolle Lösung gäbe", erklärte Reschke jetzt auf kicker-Nachfrage. "Es ist vorstellbar, ihn länger zu halten."

Eine mögliche Option wäre dabei ein neuer Leihvertrag für den 24-Jährigen, der sich in Stuttgart wohlfühlt und auch gerne noch ein bisschen im Schwabenland bleiben würde.