VfB Stuttgart

Schindelmeiser zu Großkreutz: "Die Entscheidung ist definitiv"

Testspiel VfB Stuttgart - MSV Duisburg_0
Jan Schindelmeiser: „Wir haben eine gemeinsame Entscheidung mit Kevin und seinem Berater getroffen – einvernehmlich und definitiv“ © Danny Galm

Braunschweig.
Sportvorstand Jan Schindelmeiser hat eine Rückkehr von Kevin Großkreutz zum VfB Stuttgart ausgeschlossen: „Wir haben eine gemeinsame Entscheidung mit Kevin und seinem Berater getroffen – einvernehmlich und definitiv“, äußerte sich Jan Schindelmeiser am Montagabend nach dem 1:1 in Braunschweig gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. Auch Trainer Hannes Wolf äußert sich in der Bild-Zeitung: "Wir werden die Zeit definitiv nicht zurückdrehen."

Am Freitag hatten sich der Verein und der Spieler auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung geeinigt, nachdem Kevin Großkreutz in der Nacht von Montag auf Dienstag mit U17-Spielern des VfB Stuttgart im Rotlichtviertel unterwegs war und zudem in eine Schlägerei verwickelt wurde. Am Montag hatten Fans eine Online-Petition gestartet, um den Fan-Liebling wieder zurück zum VfB Stuttgart  zu holen. Mehr als 26 000 Befürworter hatten die Petition bis zum Montagabend bereits unterzeichnet.

"Er war der einzige Spieler der sich direkt nach dem Abstieg letztes Jahr zum VFB bekannt hat und sein Versprechen auch in die Tat umgesetzt hat. Er gab immer 1893 Prozent für den Verein", begründen die Initiatoren die Aktion. Der Spieler selbst hatte am Freitag verkündet, er wolle "erstmal mit Fußball nichts mehr zu tun haben." Der Weltmeister entschuldigte sich für sein Verhalten bei der Mannschaft und den Fans. Großkreutz bat unter Tränen um Rücksicht, auch für seine Familie. "Ich habe einen Fehler gemacht, der mir sehr leid tut", sagte der 28-Jährige.