French Open am Sonntag

Achtelfinalauftakt in Paris: Drei Duelle im Fokus

Alexander Zverev
Alexander Zverev tritt im Achtelfinale gegen Jannik Sinner an. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa © Alessandra Tarantino

Paris (dpa) - Es wird ein spannender Tag bei den French Open. Zum Achtelfinal-Auftakt kommt es in Paris am heutigen Sonntag drei Mal zum Duell zwischen Spielern der aufstrebenden Generation gegen die Topstars der Branche.

Ein Überblick über die drei Tennis-Partien, die im Stade Roland Garros am achten Turniertag ganz besonders im Fokus stehen.

ALEXANDER ZVEREV gegen JANNIK SINNER

Deutschlands Spitzenspieler findet sich drei Wochen nach der bitteren Finalniederlage bei den US-Open auf Sand immer besser zurecht. Nach dem Fast-Aus in der zweiten Runde gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert siegte Zverev gegen den Italiener Marco Cecchinato souverän in drei Sätzen. Nun geht es gegen den nächsten Italiener, doch die Aufgabe gegen Sinner dürfte deutlich schwerer werden. Der 19-Jährige gehört zu den größten Nachwuchshoffnungen auf der Tour, gewann 2019 bereits die kleine WM für Spieler der nächsten Generation. Noch ist Sinner nur die Nummer 75 der Welt, doch der Weg in die Weltspitze ist nach Ansicht fast aller Experten vorgezeichnet.

RAFAEL NADAL gegen SEBASTIAN KORDA

Für Sebastian Korda erfüllt sich ein Traum. Gegen sein großes Idol Rafael Nadal, und dann auch noch bei dessen Lieblings-Grand-Slam in Paris - besser geht es nicht. Kordas Bewunderung für den zwölfmaligen French-Open-Champion ging in der Kindheit soweit, dass er seine Katze nach dem Spanier benannte. «Er ist der Grund, warum ich Tennis spiele», sagte der Sohn des früheren Weltklassespielers Petr Korda. Nadal fühlte sich von den Komplimenten geschmeichelt, Geschenke wird es für den 20 Jahre alten Edelfan aber nicht geben. Schließlich hat Nadal ein großes Ziel vor Augen: Titel Nummer 13 in Paris, womit er nach Grand-Siegen mit Roger Federer gleichziehen würde (20).

DOMINIC THIEM gegen HUGO GASTON

Eigentlich hatten sich in Paris viele schon auf das Duell von Dominic Thiem gegen Stan Wawrinka gefreut. Doch dann tauchte plötzlich der 20 Jahre alt Hugo Gaston auf und warf Wawrinka in fünf Sätzen aus dem Turnier. Schafft die Nummer 239 der Welt den nächsten Coup, wäre er der am niedrigsten platzierte Spieler im Viertelfinale von Roland Garros seit Einführung der Weltrangliste im Jahr 1973. Gaston, nur dank einer Wildcard dabei, ist der letzte Franzose im Feld. Doch die Aufgabe gegen Thiem könnte schwerer kaum sein. Der US-Open-Champion hat den Wechsel von Hard- auf Sandplatz bislang mühelos bewältigt und zählt wieder zu den Topfavoriten auf den Titel.

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