DFB

Auch Joachim Löws Team soll vor Fans spielen

DFB-Team
Bei den jüngsten Spielen gegen Spanien und die Schweiz spielte das DFB-Team noch vor leeren Tribünen. Foto: Christian Charisius/dpa © Christian Charisius

Berlin (dpa) - Auch die nächsten Spiele der Fußball-Nationalmannschaft sollen möglichst wieder mit einem Teil der Fans ausgetragen werden. Eine entsprechende Lösung strebt der Deutsche Fußball-Bund an.

Der DFB braucht für die Umsetzung aber auch Grünes Licht vom europäischen Verband UEFA. Derzeit werden alle kontinentalen Wettbewerbsspiele wegen der Corona-Pandemie ohne Fans ausgetragen. Die UEFA will das Supercup-Finale FC Bayern gegen FC Sevilla am 24. September in Budapest als Probelauf für die Rückkehr von Fans nutzen.

In Deutschland haben sich die Länder auf eine sechswöchige Testphase bei Fußballspielen geeinigt. Die Stadien sollen mit maximal 20 Prozent der jeweiligen Zuschauer-Kapazität ausgelastet werden. Der DFB sieht den Beschluss auch als Signal für die Länderspiele. Am 7. Oktober tritt das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Köln zu einem Testspiel gegen die Türkei an. Danach tritt das DFB-Team in der Nations-League-Partien am 10. Oktober in der Ukraine und am 13. Oktober wieder in Köln gegen die Schweiz an.

DFB-Präsident Fritz Keller hatte die teilweise Fan-Rückkehr in den Bundesliga-Stadien begrüßt: «Wir sind sehr dankbar. Dass sich alle Bundesländer geeinigt haben, ist ein gutes Zeichen. Mit 20 Prozent kann man anfangen.» Die Entscheidung spiegele auch die Arbeit des Verbandes in den letzten Wochen wieder.

Bei den jüngsten 1:1-Spielen des Löw-Teams in Stuttgart gegen Spanien und in Basel gegen die Schweiz waren Zuschauer nicht zugelassen. «Da fehlt ein bisschen das Feeling von den Fans, das vermisst man schon», hatte der Neu-Münchner Nationalspieler Leroy Sané bemerkt.

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