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Auftakt-Remis macht Mannheimern Mut für die neue Saison

Pavel Dotchev
Trainer Pavel Dotchev. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © Robert Michael

Mannheim (dpa/lsw) - Die Unsicherheit ist einer gewissen Erleichterung gewichen. Hatte es vor dem Saisonstart gegen den FC Viktoria Köln im Umfeld des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim ob des großen personellen Umbruchs noch erhebliche Zweifel an der Leistungsstärke der Mannschaft gegeben, so zeigte sie beim 2:2 (2:0) im ersten Heimspiel am Montagabend, welches Potenzial in ihr steckt. Auch, wenn es für das Team von Trainer Patrick Glöckner nach einer frühen 2:0-Führung durch Tore von Arianit Ferati (7. Minute) und Marcel Costly (20.) letztlich doch nicht zum Sieg reichte.

«In der ersten Halbzeit war da ein Klassenunterschied und zum Glück lagen wir da nur 0:2 zurück», sagte Glöckners Pendant Pavel Dotchev nach der Partie. Kein Trainer hat mehr Spiele in der 3. Liga gecoacht als der Bulgare, der mit den Kölnern eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel und durchaus auch Glück benötigte, um nicht mit einer Niederlage in die neue Spielzeit zu starten. Auch Viktoria-Keeper Sebastian Mielitz, der einige gute Paraden gezeigt hatte, räumte ein: «Wir sind in der ersten Hälfte überrannt worden.»

Von der ersten Minute an hatten die Mannheimer gezeigt, wie ihr Spiel unter Glöckner aussehen soll: Schnell, zielstrebig und voller Gier, den Ball zu erobern. Die Kölner wirkten lange Zeit überfordert mit dem Tempo, das die Waldhöfer anschlugen. «Wir hatten eine gute Power auf dem Platz», lobte Glöckner seine Spieler anschließend. Trotz des kleinsten Kaders der Liga und weiterhin einigen offenen Planstellen, vor allem im Sturmzentrum, überzeugte das umformierte Team. Die Leistung dürfte Mut machen für die kommenden Aufgaben. Die nächste wartet am Sonntag bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden.