Rems-Murr-Sport

Badminton-Nationalspieler engagieren sich für den Klimaschutz

564968fd-345f-4d09-8259-ab97cd41b255.jpg_0
Miranda Wilson, hier noch im Trikot der SG Schorndorf, hat ein Klimaschutzprojekt ins Leben gerufen. © Kolb

Miranda Wilson (21) hat sich ihre ersten Sporen in der Badmintonwelt bei der SG Schorndorf verdient. Mittlerweile spielt die Nationalspielerin beim Erstligisten 1. BC Wipperfeld und engagiert sich auch außerhalb der Sporthalle. Jetzt hat sie ein Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekt im Kongo ins Leben gerufen.

Miranda Wilson: Wir produzieren zu viel Müll

Schon seit 2018 interessiert sich Miranda Wilson für den Umweltschutz. „Wir produzieren zu viel Müll“, sagte sie damals und versuchte fortan, fast genauso intensiv, Müll zu vermeiden, wie sportlich erfolgreich zu sein. Sie schaffte es, 70 bis 80 Prozent Müll zu vermeiden. Aber das war ihr wohl noch zu wenig. Zusammen mit dem Nationalmannschaftskollegen Kai Schäfer hat sie ein Klima- und Aufforstungsprojekt gestartet, genannt BadmintONEarth.

Klimaschutz, Bildung, Sport und Soziales

Konkret geht es um die Stadt Bankana (50 000 Einwohner) im Kongo. Dort will die Nationalspielerin ihr Projekt umsetzen, das, so heißt es in einer Pressemitteilung, durch die Kombination von Klimaschutz, Bildung, Sport und Sozialem eine nachhaltige Wirkung entfalten soll. Wilson und Krämer arbeiten dabei mit der Zenaga Foundation zusammen.

„Wir wollen damit der Verantwortung unseres Sports gerecht werden und zeigen, dass der auch außerhalb des Spielfeldes etwas bewegen kann“, sagt die Badmintonspielerin. „Daher haben wir viele Nationalspieler/-innen mit an Bord, die mit uns als Vorbild vorangehen.“

Nationalspieler sorgen füt das Startbudget

Zum Start des langfristig angelegten Projekts, heißt es in der Mitteilung, haben sich große Teile der Deutschen Badminton-Nationalmannschaft zusammengeschlossen und ein Startbudget gesammelt, womit vor Ort die ersten Fruchtbäume gepflanzt werden können. In Zukunft richtet sich das Projekt an alle Spieler, Trainer, Vereine und Unterstützer in ganz Deutschland.

Sie alle sollen spenden, damit weitere Fruchtbäume gepflanzt werden können, Solartechnik für Schulen und Krankenstationen angeschafft, das Bildungsangebot verbessert und schließlich noch in den sozialen Bereich investiert werden kann. „Es ist uns wichtig, dass wir trotz des Schwerpunktes auf den Klimaschutz die Menschen vor Ort mitnehmen und sie von der Umsetzung der Maßnahmen durch eine nachhaltige Entwicklung profitieren“, sagt Miranda Wilson.

Unterstützung durch gemeinnützige Organisationen

Unterstützt wird sie auch von Sports For Future, einem 2019 gegründeten Verein, der sich dem Klima- und Umweltschutz aus Perspektive des Sports verschrieben hat. „Wir werden das Projekt durch die Verdopplung der eingehenden Spenden sowie durch eine entsprechende Kommunikation in unseren Medien unterstützen“, sagt Stefan Wagner, Vorsitzender des Vereins.

Ebenfalls im Boot ist die Zenaga Foundation, eine gemeinnützige Vereinigung aus Sinsheim mit den Schwerpunkten Umweltschutz, Bildung, Nachhaltigkeit. „Wir sorgen dafür, dass die Mittel nach den Vorschriften des deutschen Gemeinnützigkeitsrechts eingesetzt werden, koordinieren die Maßnahmen vor Ort und berichten auf unseren Online-Medien über den Projektfortschritt“, sagt Gründer Kai Zimmermann.

Infos

Weitere Informationen: www.zenaga.de; sportsforfuture.de; Per Mail: badmintonearth@online.de Spendenkonto: Volksbank Lohne-Mühlen eG, Sports For Future, IBAN DE94 280 625 60 000 711 2900, Verwendungszweck: „BadmintONEarth“ (Namen und Anschrift angeben, Spendenbescheinigungen bei Spenden über 300 €)

Miranda Wilson (21) hat sich ihre ersten Sporen in der Badmintonwelt bei der SG Schorndorf verdient. Mittlerweile spielt die Nationalspielerin beim Erstligisten 1. BC Wipperfeld und engagiert sich auch außerhalb der Sporthalle. Jetzt hat sie ein Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekt im Kongo ins Leben gerufen.

Miranda Wilson: Wir produzieren zu viel Müll

Schon seit 2018 interessiert sich Miranda Wilson für den Umweltschutz. „Wir produzieren zu viel Müll“, sagte sie damals

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper