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Bericht: Nach Bayern-Offerte rückt Transfer von Mané näher

Sadio Mané
Der Transfer von Sadio Mané steht bevor. © Rui Vieira

Berlin (dpa) - Nach einem verbesserten Angebot rückt der Transfer-Coup des FC Bayern München mit Liverpools Stürmerstar Sadio Mané einem Bericht zufolge näher.

Wie die «Bild» schrieb, soll die dritte Offerte des deutschen Fußball-Rekordmeisters für den 30 Jahre alten Angreifer bei 35 Millionen Euro fixer Ablöse und fünf Millionen Euro möglicher Bonus-Zahlungen liegen. Dem Bericht zufolge sollen die Verantwortlichen des FC Bayern das neue Angebot für den Liverpool-Star intern abgesegnet haben - und Mané sei sich mit den Bayern über einen Dreijahresvertrag einig.

Seit Wochen wird über einen Wechsel Manés nach München spekuliert. Der Senegalese wird als potenzieller Nachfolger von Serge Gnabry gehandelt, dessen Zukunft in München weiterhin ungewiss ist. Auch den wechselwilligen Torjäger Robert Lewandowski könnte Mané ersetzen. Manés Vertrag in Liverpool läuft noch bis 30. Juni 2023.

Mané telefoniert mit Nagelsmann

Bayern-Chefcoach Julian Nagelsmann hatte nach Sky-Informationen kürzlich mit Mané telefoniert. Der FC Liverpool hatte zuletzt nach Medienberichten auch ein zweites Angebot aus München für den Stürmer abgelehnt. Der deutsche Meister soll seine erste Offerte von 25 auf 30 Millionen Pfund (rund 35 Millionen Euro) inklusive Bonuszahlungen erhöht haben. In dieser Ablöse für Mané sollen Prämien von bis zu 7,5 Millionen Euro enthalten sein.

Der von Jürgen Klopp trainierte Premier-League-Club aus Liverpool halte das Angebot noch immer für zu niedrig und störe sich vor allem daran, dass die Bedingungen für die angebotenen Bonuszahlungen unrealistisch seien, hieß es.

Erst am Montag hatten die Bayern zum zweiten Mal in diesem Sommer auf dem niederländischen Transfermarkt zugegriffen. Nach der Verpflichtung von Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (Vertrag bis 2026) präsentierten sie Mittelfeldspieler Ryan Gravenberch als nächsten Neuzugang von Ajax Amsterdam. Der 20-Jährige unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 2027.