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Debatte um de Ligt - Salihamidzic bestätigt Gespräche

Matthijs de Ligt
Matthijs de Ligt © Robert Michael

Turin (dpa) - In die Transfer-Debatte um den vom FC Bayern München umworbenen Matthijs de Ligt könnte Bewegung kommen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic bestätigte erstmals Gespräche mit Juventus Turin über eine Verpflichtung des Abwehrspielers.

«Wir waren da und haben uns unterhalten. Jetzt schauen wir mal», sagte er Sky Sport News und «Bild». Über weitere Details hielt sich Salihamidzic bedeckt. Er könne nicht sagen, wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, dass der Transfer zustande komme, sagte er auf eine entsprechende Frage. «Ich würde das gerne sagen, aber ich kann nicht. Jetzt schauen wir mal, was passiert. Es ist immer wichtig, dass man redet. Mal sehen, was dabei herauskommt», sagte der Sportvorstand.

Zuvor hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass Salihamidzic zu Verhandlungen wegen des niederländischen Nationalspielers in Turin eingetroffen war. Der «Bild» zufolge standen Gespräche mit Juve-Sportdirektor Federico Cherubini an.

Auch Chelsea interessiert?

Ein Sprecher von Juventus Turin hatte ein Treffen mit Vertretern von Bayern München auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht bestätigt. «Es gibt im Moment keine Neuigkeiten», sagte er. Auf einem Video war Salihamidzic nach seiner Landung in Italien zu sehen. «Gibt es Zuversicht für de Ligt?» wurde er darin auf Italienisch gefragt. Der frühere Juve-Profi antwortet in Landessprache: «Schauen wir mal.»

Der Niederländer de Ligt will Medienberichten zufolge Juventus verlassen. Neben dem FC Bayern ist auch der FC Chelsea interessiert. Übereinstimmenden italienischen Medienberichten zufolge erhöhte der deutsche Serienmeister sein Angebot für den 22 Jahre alten Nationalspieler zuletzt auf mindestens 70 Millionen Euro, dazu kämen noch Boni. De Ligt hat eine Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2024 laufenden Vertrag: Für eine Ablösesumme von 120 Millionen Euro kann er Juventus verlassen.