Rems-Murr-Sport

Erster Weltcupsieg für Winnender Inline-Alpiner Noah Sing

Sing
Strahlend hinter der Maske (von links): Maximilian Löw, Noah Sing und Mona Sing. © Volker Sing

(vos). Beim Auftakt zum Weltcupslalom im Inline-Alpin in Slowenien haben sich die Winnender Skater in Topform präsentiert: Mit zwei spektakulären Läufen holte Noah Sing seinen ersten Weltcupsieg nach Hause. Mit acht hundertstel Sekunden Vorsprung verwies er den dreimaligen Weltcupgesamtsieger, seinen Bundeskader-Kollegen Sven Ortel, auf Platz zwei. Noah Sings Schwester Mona Sing war ebenfalls hervorragend unterwegs und holte Platz zwei bei den Frauen. Den Erfolg komplett für die Winnender Skater machte Maximilian Löw mit dem sehr guten sechsten Platz.

Nach 20 Monaten Pause veranstaltete der Weltrollsportverband „Worldskate“ unter strengsten Hygienebedingungen endlich wieder ein Weltcuprennen. Das Rennen fand in Slowenien in der Gemeinde Vuzenica direkt an der österreichischen Grenze statt, etwa 90 Kilometer östlich von Klagenfurt. Aufgrund der Pandemie und der geltenden Einreisebeschränkungen waren vor allem Sportler mit Kaderstatus am Start – aus den Ländern Deutschland, Spanien, Italien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Lettland und Slowenien.

Schwierige Bedingungen

Gefahren wurde – ohne Zuschauer – etwas außerhalb der Gemeinde auf einem dafür neu asphaltierten Waldweg. Die Bedingungen bei Regen waren schwierig, etwa 20 Prozent aller Läufer schieden aus.

Noah Sing zeigte im ersten Durchgang einen engagierten, fehlerfreien Slalom und lag mit 13 hundertstel Sekunden Rückstand zunächst auf Platz zwei hinter Bundeskader-Teamkollege Moritz Waibel vom TSV Haarbach. Knapp hinter ihm lag der Spanier Sergio Mendez Perez mit nur fünf Hundertstel Abstand. Etwas deutlicher zurück lag der mehrmalige Weltmeister und Weltcupgewinner Sven Ortel (DJK-SV Adlkofen) mit drei Zehntel auf Sing.

Mona Sing auch in starker Form

Unter diesen vier Läufern kam es im zweiten Durchgang zum Showdown. Zunächst startete Ortel. Er legte im zweiten Lauf die klare Bestzeit vor. Perez konnte nicht dagegenhalten und fiel zurück. Doch Sing behielt die Nerven und kämpfte sich, nahezu fehlerfrei und fast ohne Rutscher, durch die Stangen. In der Summe beider Durchgänge blieb er mit acht Hundertstel Vorsprung vor Ortel. Waibel startete als Letzter. Er hatte Pech, fuhr gegen eine Stange, strauchelte und schied aus.

Noah Sing feierte damit seinen ersten Sieg bei einem Weltcuprennen. Zweiter wurde Ortel, Dritter der Spanier Mendez-Perez aus Spanien mit 35 Zehnteln Rückstand.

Mona Sing war ebenfalls sehr gut in Form. Nach dem ersten Lauf war sie gleichauf mit der späteren Siegerin bei den Frauen. Im zweiten Durchgang rutschte sie etwas auf der nassen Strecke und fiel auf den zweiten Rang zurück. Der dritte Läufer der SV Winnenden, der 19-jährige Maximilien Löw, erreichte den starken sechsten Rang bei den Männern.

Insgesamt war das Team der SV Winnenden sehr zufrieden. Es freute sich, endlich wieder an einem hochwertigen Wettkampf teilnehmen zu können und nach der langen Pause die Sportler und Freunde aus den anderen Nationen wieder zu treffen. Die Hoffnung ist nun groß, dass auch das nächste geplante Weltcup-Rennen am 25. Juli in der Slowakei stattfinden kann.

(vos). Beim Auftakt zum Weltcupslalom im Inline-Alpin in Slowenien haben sich die Winnender Skater in Topform präsentiert: Mit zwei spektakulären Läufen holte Noah Sing seinen ersten Weltcupsieg nach Hause. Mit acht hundertstel Sekunden Vorsprung verwies er den dreimaligen Weltcupgesamtsieger, seinen Bundeskader-Kollegen Sven Ortel, auf Platz zwei. Noah Sings Schwester Mona Sing war ebenfalls hervorragend unterwegs und holte Platz zwei bei den Frauen. Den Erfolg komplett für die Winnender

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