Sport

Für Keita-Ruel gibt es gegen Fürth keine Freundschaften

Daniel Keita-Ruel
Daniel Keita-Ruel (l) aus Sandhausen jubelt neben seinem Mannschaftskollegen Robin Scheu. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © Daniel Karmann

Sandhausen (dpa/lsw) - Angreifer Daniel Keita-Ruel hat seine kleine Formkrise überwunden und ist bereit für das Duell zwischen dem SV Sandhausen und seinem Ex-Club SpVgg Greuther Fürth. «Für mich steht ein besonderes Spiel an. Ich will aber kein großes Event daraus machen, ich will drei Punkte holen. Da zählen für mich während des Spiels keine Freundschaften», sagte der 31-Jährige vor der Partie gegen den fränkischen Aufstiegskandidaten am Freitag (18.30 Uhr/Sky).

Mit einem Doppelpack beim 3:2 bei den Würzburger Kickers hatte Keita-Ruel nicht nur seine persönliche Torflaute nach acht glücklosen Spielen beendet. Der Stürmer hatte damit nach sechs sieglosen Partien auch den Negativtrend des SVS in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt.

Einfach wird die Aufgabe gegen das beste Auswärtsteam der Liga aber nicht, weiß SVS-Trainer Michael Schiele: «Das ist eine Top-Mannschaft, die in einem fremden Stadion noch kein Spiel verloren hat und immer Lösungen findet», sagte der Coach am Mittwoch. «Wir sind spielerisch noch nicht so weit, aber wir wollen sie beschäftigen und in Zweikämpfe verstricken.»

Sorgen bereitet die Knieverletzung von Alexander Schirow. Der Innenverteidiger war in Würzburg zur Halbzeit ausgewechselt worden. Sein Ausfall könnte auch eine Systemumstellung mit sich bringen. Außerdem befindet sich Besar Halimi nach seinem positiven Corona-Test mit leichten Symptomen weiter in häuslicher Quarantäne und auch für den angeschlagenen Tim Kister kommt ein Einsatz gegen Fürth wohl noch zu früh.