Fußball im Rems-Murr-Kreis

Fabian Keinath: Der Bomber lässt die Beine sprechen

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Kreisliga-A-2-Torjäger Fabian Keinath (links) vom TSV Rudersberg hat dem TAHV Gaildorf mit Ramazan Öztürk (rechts) fünf Tore eingeschenkt. © Ralph Steinemann Pressefoto

53 Tore in 27 Fußballspielen. Fünf Treffer in der ersten Halbzeit im Spiel gegen den TAHV Gaildorf sprechen ihre eigene Sprache. Fabian Keinath vom TSV Rudersberg führt mit großem Abstand die Torjägerliste der Kreisliga A 2 an. Uneinholbar.

Fünf Treffer in 15 Minuten

Gegen Gaildorf baute er seine Führung weiter aus: „Wir lagen ja 0:1 hinten“, beginnt der 25-Jährige zu erzählen. In der 23. Minute folgte der Ausgleich durch Christopher Birzele. „Und dann war gefühlt jeder Schuss drin.“ Keinath kannte keine Gnade: 25., 35., 37., 39. und 40. Minute. Und bleibt trotzdem zurückhaltend: „Wir haben momentan auch einfach einen Lauf.“ Recht hat er. Der TSV Rudersberg feierte 14 Siege in Folge. Und will in Kirchberg zum Abschluss noch einmal feiern. Nicht nur den Sieg, sondern auch den Einzug in die Relegation. „In Kirchberg wird es immer schwierig“, weiß der Rudersberger Stürmer. „Es ist eine robuste Mannschaft, die über den Kampf kommt.“ Aber Keinath will’s machen wie im Hinspiel: gewinnen. „Und dann die Relegation.“

Palomba ist der richtige Trainer für Rudersberg

Ein Aufstieg, so Keinath, sei schon lange sein persönliches Ziel mit dem Team aus Rudersberg. Die Jahre zuvor hat es nicht geklappt, in dieser Saison liegt der Aufstieg so nah. „Wir haben es in der eigenen Hand.“ Was nun besser läuft? Die Stimmung in der Mannschaft stimme und Trainer Mario Palomba bringe die richtige Einstellung an die Spieler ran. „Er ist ein sehr sachlicher Typ. Aber wenn’s mal nicht so läuft, kann er auch streng sein.“

Gut läuft es für den TSV Rudersberg vor allem in der Offensive: „Mit dem Toreschießen haben wir keine Probleme“, resümiert der Torjäger. 112 Treffer stehen auf dem Konto des momentanen Drittplatzierten. 15 mehr als Kleinaspach. Dafür kassierte der TSV auch 55 Gegentreffer. „Solange man ein Tor mehr macht als der Gegner, ist alles top.“

Verlass auf die Vorlagengeber

Und alles top scheint auch in der Mannschaft zu sein. „Ich stehe halt vorne und mache die Tore“, sagt der 25-Jährige selbstlos, den seine Mannschaftskameraden als lauffaul beschreiben. Lauffaul, mit dem guten Näschen für die richtige Position, um zu punkten. „Es sind ja auch die Spieler um mich herum, wie Sebastian Pfuhl, mein Bruder Patrick, Sven Höfer oder Niklas Wanek, die viele Vorlagen liefern.“ Eine weitere Schwäche, die ihm den Titel des Torjägers einbrachte, gibt er zu: „Und sie würden sagen, dass ich nie abspiele“, sagt er lächelnd.

Seit seiner Kindheit, seit 2005, spielt Fabian Keinath im Trikot des TSV Rudersberg. Den Aufstieg will er mit seinem Heimatverein noch schaffen. Und wenn es nicht hinhaut? „Die Enttäuschung wäre natürlich groß. Aber dann haben wir nächstes Jahr eine neue Chance.“ Nächstes Jahr will er dem TSV auf jeden Fall noch treu bleiben. Angebote habe der Tor-Überflieger schon bekommen, aber vor dem Aufstieg kommt ein Wechsel für ihn nicht infrage. Aber: „Wenn ich wechseln möchte, dann kann ich nicht mehr ewig warten.“

53 Tore in 27 Fußballspielen. Fünf Treffer in der ersten Halbzeit im Spiel gegen den TAHV Gaildorf sprechen ihre eigene Sprache. Fabian Keinath vom TSV Rudersberg führt mit großem Abstand die Torjägerliste der Kreisliga A 2 an. Uneinholbar.

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Fünf Treffer in 15 Minuten

Gegen Gaildorf baute er seine Führung weiter aus: „Wir lagen ja 0:1 hinten“, beginnt der 25-Jährige zu erzählen. In der 23. Minute folgte der Ausgleich durch Christopher Birzele. „Und dann war gefühlt

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