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«Finanzielle Rahmenbedingungen»: SC lässt Schade ziehen

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Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. © Friso Gentsch

Freiburg (dpa) - Kevin Schade verlässt den SC Freiburg und schließt sich zunächst auf Leihbasis dem englischen Club FC Brentford an. Weitere Einzelheiten und Vertragsinhalte teilte der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga am Mittwoch zwar nicht mit. Der Premier-League-Club soll aber Medienberichten zufolge eine Kaufpflicht in Höhe von etwa 25 Millionen Euro haben. Sollte es zum Transfer, der wohl an gewisse Einsatzzeiten gekoppelt ist, kommen, würde Schade zum teuersten SC-Abgang der Geschichte werden.

«Der Weg mit Kevin von der Fußballschule bis in die Bundesliga hat uns sehr viel Freude bereitet. Er hat in dieser Zeit eine sehr gute und rasante Entwicklung genommen und gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Das Interesse aus der Premier League hat uns seit Längerem begleitet. Da nun auch die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, wollten wir ihm diesen Schritt ermöglichen», sagte Vorstand Jochen Saier. «Die Ausrichtung zu diesem Zeitpunkt gibt uns frühzeitige Planungssicherheit und Handlungsspielraum.»

Bereits im Sommer hatten Brentford und andere Clubs der Premier League Interesse an Schade. Die Freiburger Verantwortlichen konnten den U21-Nationalspieler zunächst noch zum Bleiben bewegen. Wegen einer Bauchmuskelverletzung verpasste Schade sieben Pflichtspiele in dieser Saison. Anschließend kam er vorwiegend von der Bank. Insgesamt traf er in zwölf Spielen einmal.

In Brentford trifft Schade auf den deutschen Mittelfeldspieler Vitaly Janelt. In der Liga stehen die «Bees» (Bienen) auf dem neunten Platz.