Rems-Murr-Sport

Halbfinale bei Ninja Warrior Germany: So haben sich die Rems-Murr-Teilnehmer geschlagen

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Ninja Warrior Germany
Markus Malle (Bild 1) schwingt ins Finale der TV-Show Ninja Warriors Germany. Kim Marschner (Bild 2)  konnte es sich diesmal leisten, vorzeitig ins Wasser zu fallen. Er hatte sich durch seine Leistungen in der Vorrunde bereits fürs Finale qualifiziert. © TVNOW / Markus Hertrich
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Kim Marschner aus Schorndorf  steht im Finale. © TVNOW / Markus Hertrich

Mit Markus Malle aus Winnenden-Birkmannsweiler und Kim Marschner aus Schorndorf-Weiler haben zwei Rems-Murr-Teilnehmer das Finale der TV-Show Ninja Warrior Germany erreicht. Bei den Kids schaffte es der Waiblinger Marlon Sämann in die nächste Runde. Den Aufreger des Abends aber lieferte Markus Malle.

Moderator Jan Köppen konnte kaum an sich halten. „Das ist die Story des Halbfinales!“ Nicht nur, dass mit Markus Malle ein – zum Zeitpunkt der Aufnahme – 48-Jähriger es ins Finale geschafft hatte, nein, auch an Spannung war diese Qualifikation kaum zu überbieten.

Entscheidung im letzten Durchgang des Abends

Malle war als einer der Ersten auf den Parcours mit den neun Hindernissen gegangen. Sein Plan sei weitgehend aufgegangen. „Nur einmal war’s wirklich knapp“, sagt Malle. „Bei den kippenden Schwebebalken war’s kurz davor, dass ich abgestürzt wäre.“ Sonst habe alles funktioniert, aber bei der zweiten Schwungscheibe „war die Kraft am Ende“.

Abgang an Hindernis sechs von neun, dieses Schicksal teilte er mit 24 anderen Ninja Warriors, nur elf der 51 Teilnehmer im zweiten Halbfinale kamen weiter. Aber Malles Zeit bis dahin war so gut, dass er vor dem letzten Starter der Show immer noch auf Rang 25 stand, auf dem letzten Qualifikationsplatz fürs Finale. Hat Malle zu diesem Zeitpunkt mit der Qualifikation fürs Finale gerechnet?

Nein“, sagt er. „Damit war nicht zu rechnen. Denn es ist ja so, dass die Besten aus der Vorrunde am Ende starten.“ Mit Milan Schirowski also ging nun der Ninja Warrior mit der besten Zeit aus der Vorrunde ins Rennen. Aber Schirowski stürzte ab. Malle hatte es geschafft, Moderator Köppen flippte aus.

Malle ist der älteste Teilnehmer, der je das Finale erreicht hat

„Mein erster Gedanke war: Das kann doch nicht sein“, erinnert sich Malle. Allerdings zeige das eben, es kann immer etwas passieren, es kann jeden treffen. Und Schirowski habe ihm deshalb auch gesagt: „Du stehst verdient im Finale.“

Malle ist nun der älteste Teilnehmer, der jemals im Finale von Ninja Warrior Germany stand. „Das Finale ist eine Belohnung für all den Trainingsaufwand und erfüllt mich natürlich mit Stolz“, sagt Malle. „Auch dass ich das als Ältester geschafft habe.“

Das Finale ist zweigeteilt. Am kommenden Freitag, 27. November, treten die besten 103 Ninja Warriors an und ermitteln jene, die eine Woche später den Champion küren. Markus Malle kündigt jetzt schon mal an: „Es wird spektakulär.“

Kim Marschner auch vorzeitig abgestürzt

Auch nur bis zu den Schwungrädern hatte es Kim Marschner aus Weiler geschafft, doch der konnte sich seinen Tempolauf mit Absturz leisten. Marschner hatte in seiner Vorrundengruppe gesiegt und zudem den Power Tower bezwungen, was ihn automatisch ins Finale befördert hatte.

Moritz Andelfinger aus Urbach belegte den 27. Platz. Im ersten der beiden Halbfinale war der Rudersberger Marco Layer auf Rang 32 gelandet. Sie sind zwar ausgeschieden, haben es nicht ins Finale geschafft, aber immerhin unter die besten 103 Ninja Warriors von 360 Startern. Etwa 20 000 hatten sich beworben.

Starker Auftritt von Marlon Sämann

Im Nachwuchswettbewerb Ninja Warrior Germany Kids hat der Waiblinger Marlon Sämann die nächste Runde erreicht. In der Gruppe der 12-/13-Jährigen erzählte er erst über sein ungewöhnliches Hobby, nämlich Wachteln zu züchten, und bewältigte den Parcours danach souverän. Er belegte Platz zwei.

Mit Markus Malle aus Winnenden-Birkmannsweiler und Kim Marschner aus Schorndorf-Weiler haben zwei Rems-Murr-Teilnehmer das Finale der TV-Show Ninja Warrior Germany erreicht. Bei den Kids schaffte es der Waiblinger Marlon Sämann in die nächste Runde. Den Aufreger des Abends aber lieferte Markus Malle.

Moderator Jan Köppen konnte kaum an sich halten. „Das ist die Story des Halbfinales!“ Nicht nur, dass mit Markus Malle ein – zum Zeitpunkt der Aufnahme – 48-Jähriger es ins Finale

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