Handball im Rems-Murr-Kreis

Handball-Bundesliga: VfL Waiblingen will Metzingen das Tempo nehmen

VfL Waiblingen
Der VfL Waiblingen rund um Rechtsaußen Leonie Henkel will wie auch gegen Buxtehude nun in Metzingen das Spiel mitgestalten – und vor allem seine Chancen besser verwerten. © Markus Rauscher

Zu einer Initialzündung war der Sieg der Waiblinger Handballerinnen in Oldenburg nicht geworden. Im vergangenen Heimspiel gegen den Buxtehuder SV folgte auf den ersten Saisonsieg die nächste Enttäuschung: Der VfL verlor 18:25, bleibt auf Platz 14 von 14. Wenn die Waiblingerinnen am Samstag bei der TuS Metzingen einen guten Tag erwischen, dann könnte es klappen, so VfL-Trainer Thomas Zeitz.

„Die Enttäuschung war nach der Niederlage groß“, erzählt der 49-Jährige. Es sei einfach mehr drin gewesen. „Es war nicht zu erwarten gewesen, dass uns Buxtehude so viele Möglichkeiten gibt.“ Das Duell sei nach den drei Partien gegen Dortmund, Bensheim und Oldenburg ein kleiner Rückschlag in Sachen Wurfintensität gewesen. „Aber es geht weiter“, so Zeitz.

Schütteln, weiter geht’s: Der Blick richtet sich auf die Partie in Metzingen, beim derzeitigen Sechsten der Handball-Bundesliga. Und dessen Spielerinnen weiß Zeitz gut einzuschätzen: „Sie kommen über die Schnelligkeit.“ Schneller Handball, schnelle Tore, Topspielerinnen auf den Außenpositionen. Auf Maren Weigel, Katarina Pandza oder Julia Behnke werden die Waiblingerinnen besonders aufpassen müssen. Aber: „Sie haben nicht die eine überragende Rückraumspielerin, sie kommen übers Kollektiv.“

„Wenn Metzingen ins Rollen kommt, kriegt man ein Problem“

Die Metzingerinnen gar nicht erst ins Rollen kommen lassen, lautet die Devise. „Wenn das passiert, bekommt man Probleme.“ Ins Sechs gegen sechs will der Waiblinger Trainer die Gastgeberinnen zwingen. „Das machen sie nicht so gerne.“

Doch sieht Zeitz bereits schon im Vorhinein die Felle davonschwimmen? Keineswegs! Vergangene Woche verlor Metzingen in Zwickau (25:26), schwächelte beim Drittletzten. „Die Metzingerinnen sind nicht ganz so stabil, wie sie gerne wären“, so Zeitz. Und Zwickau sei eben auch nicht so schlecht, mit einem teilweise recht jungen Team, gespickt mit Profispielerinnen. „Dann ist die Stimmung in der vollen Halle in Zwickau überragend. Metzingen hat es nicht geschafft, das zu kompensieren.“ Das Spiel habe gezeigt, dass Metzingen nicht ganz so gut drauf war: „Und dann könnten sie auch gegen uns verlieren.“ Sicher sei Metzingen der Favorit des Duells, aber: „Wenn es läuft, wie es laufen muss, können wir sie schlagen.“

Viele Torchancen, aber wenig Zählbares

Was dem VfL-Trainer beim letzten Heimspiel gegen Buxtehude positiv aufgefallen war, sei die Zusammenarbeit der Defensive und der Torhüterinnen gewesen. „Das war schon ganz ordentlich und hat besser funktioniert als vorher.“

Zudem merkt er an, dass sich sein Team in den ersten 45 Minuten reichlich Torchancen rausgespielt hat. „Das belegen 20 Fehlwürfe. Wir haben sie nur nicht reingemacht.“ Zusammengefasst: eine ordentliche Leistung im Angriff, bis auf den Abschluss. „Das ist natürlich ärgerlich.“ Stolz ist er, dass die Mannschaft die Gegnerinnen aus Buxtehude in Schach gehalten, das Handballspiel mitgestaltet hat. „Man darf nicht alles schlecht machen. 25 Gegentore sind auch nicht gerade spektakulär.“

Ausfallen in Metzingen wird weiterhin Svenja Wunsch. Auch Vanessa Nagler wird wahrscheinlich nicht auflaufen können. Gegen Buxtehude verletzte sich die Rückraumspielerin den Daumen. Ein MRT steht noch aus, Kapsel- oder Bänderverletzung, vermutet der Trainer. Doch selbst wenn es nur eine Kleinigkeit sein sollte, will Zeitz kein Risiko eingehen. „Mir ist lieber, sie ist gegen Zwickau wieder vollständig fit.“ Das wichtige Spiel findet am 4. Februar in der Rundsporthalle statt. Weiter seien ein paar Spielerinnen leicht erkältet, aber nichts, worüber sich Zeitz echte Sorgen für den Spieltag machen müsste.

Zu einer Initialzündung war der Sieg der Waiblinger Handballerinnen in Oldenburg nicht geworden. Im vergangenen Heimspiel gegen den Buxtehuder SV folgte auf den ersten Saisonsieg die nächste Enttäuschung: Der VfL verlor 18:25, bleibt auf Platz 14 von 14. Wenn die Waiblingerinnen am Samstag bei der TuS Metzingen einen guten Tag erwischen, dann könnte es klappen, so VfL-Trainer Thomas Zeitz.

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„Die Enttäuschung war nach der Niederlage groß“, erzählt der 49-Jährige. Es sei

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