Handball im Rems-Murr-Kreis

Handball-Zweitligist VfL Waiblingen verpflichtet Torgarantin Diana Sabljak

Tierfotografie
VfL-Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter Peter Müller (links) und Coach Thomas Zeitz präsentieren mit Diana Sabljak einen hochkarätigen Neuzugang (laut Verein sind alle drei negativ auf das Coronavirus getestet worden und stehen deshalb nahe beisammen). © Heiko Potthoff

(fmo). Den Verantwortlichen des VfL Waiblingen ist ein Transfer-Coup gelungen: Die dreimalige Zweitliga-Torschützenkönigin Diana Sabljak (29) wechselt zur kommenden Saison vom Ligakonkurrenten SG Kirchhof nach Waiblingen, wie das VfL-Vorstandsmitglied Peter Müller mitteilt. Die Kroatin unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Seit der Saison 2016/2017 ist die in Zagreb geborene Sabljak die Toptorjägerin der SG Kirchhof. Auch in der laufenden Zweitligasaison steht die Kapitänin wieder weit oben in der HBF-Scorer-Liste. Mit derzeit 144 Treffern belegt sie Rang vier.

Klar, dass sich der Waiblinger Trainer Thomas Zeitz sehr darüber freut, dass sich Sabljak für einen Wechsel zum VfL entschieden hat: „Mit Diana konnten wir eine absolute Führungsspielerin für uns gewinnen, die insbesondere in engen Phasen eines Spiels Verantwortung übernimmt und gute Ideen hat. Sie ist gleichzeitig auch eine sehr gute Teamplayerin, von deren Erfahrung alle Mitspielerinnen profitieren werden.“

Trainer Thomas Zeitz erhofft sich mehr Durchschlagskraft

Der VfL habe schon aktuell eine gute Mannschaftsstruktur sowie mit Caren Hammer und Sinah Hagen zwei Spielerinnen, die Verantwortung übernehmen. „Mit Diana erhält das ganze Team aber jetzt noch mehr Unterstützung. Wir haben in einigen Saisonspielen gesehen, dass hier noch eine Lücke besteht. Mit ihrer Art zu spielen wird Diana uns helfen, noch mehr Sicherheit und Durchschlagskraft zu bekommen.“

Begünstigt hat den Transfer, dass sich Zeitz und die Spielerin bereits aus den vergangenen Jahren kennen. „Es waren sehr gute und konstruktive Gespräche, in denen wir bald feststellten, dass Diana sportlich und menschlich sehr gut in unser Team passt“, erklärt der Coach.

Für den VfL habe festgestanden, dass er Sabljak keinen Vollprofi-Vertrag anbieten kann. „Aber dank des Engagements aller Beteiligten haben wir mit Diana ein Gesamtpaket geschnürt, das für alle Seiten passt. "

Spielerin engagiert sich für Nachwuchsarbeit 

Wichtig ist dem Waiblinger Coach außer den Qualitäten auf dem Spielfeld auch Sabljaks Engagement im Verein. Bei der SG Kirchhof bringt sich die Kroatin schon seit mehreren Jahren in die Nachwuchsarbeit ein. Das erhofft sich nun auch der VfL.

Diana Sabljak begann im Alter von zehn Jahren mit dem Handball. Mit dem Wechsel zum damaligen Erstligisten „Vulkan-Ladies“ Koblenz/Weibern wagte sie 2015 den Sprung nach Deutschland. Dort spielte die Rechtshänderin bereits mit Branka Zec zusammen, inzwischen VfL-Torhüterin.

Als Beweggründe für ihren Wechsel nach Waiblingen führt Sabljak an: „Nach fünf Jahren in Kirchhof wollte ich etwas Neues beginnen. Der VfL bietet ein sehr positives Umfeld, und auch die Nähe zu Stuttgart gefällt mir.“

Berufliche Möglichkeiten nach der Handball-Karriere

Darüber hinaus bestünden über den Verein berufliche Möglichkeiten, was der 29-Jährigen mit Blick auf die Zeit nach der Sportkarriere ebenfalls wichtig ist. „Unterm Strich hat einfach alles gepasst.“

Vor ihrem Wechsel will die Torjägerin mit der SG Kirchhof noch den Klassenverbleib sichern („Das schaffen wir!“). Danach ist ein Besuch bei den Eltern und den beiden jüngeren Schwestern in Zagreb geplant. Die Vorfreude ist groß: „Ich habe meine Familie wegen Corona schon seit einem Jahr nicht mehr treffen können.“

(fmo). Den Verantwortlichen des VfL Waiblingen ist ein Transfer-Coup gelungen: Die dreimalige Zweitliga-Torschützenkönigin Diana Sabljak (29) wechselt zur kommenden Saison vom Ligakonkurrenten SG Kirchhof nach Waiblingen, wie das VfL-Vorstandsmitglied Peter Müller mitteilt. Die Kroatin unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Seit der Saison 2016/2017 ist die in Zagreb geborene Sabljak die Toptorjägerin der SG Kirchhof. Auch in der laufenden Zweitligasaison steht die Kapitänin wieder

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