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Heidenheim: «Guter Start vielleicht wichtiger denn je»

1. FC Heidenheims Trainer Frank Schmidt
1. FC Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Heidenheim (dpa/lsw) - Trainer Frank Schmidt hat zum Abschluss des Trainingslagers des 1. FC Heidenheim ein positives Fazit gezogen, mit Blick auf die kommende Saison aber die Erwartungen gedrosselt. Mit der Einstellung der Spieler und der Intensität der Einheiten sei er sehr zufrieden gewesen, sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten, der sich nach einer Woche in Weiler im Allgäu am Dienstag wieder auf den Heimweg machte. Nachdem erst in der Relegation gegen Werder Bremen verpassten Aufstieg stecke sein Team aber wieder mal mitten in einem Umbruch und habe noch viel Arbeit vor sich, erklärte Schmidt.

«Wir haben in den letzten zwei Jahren 70, 80 Prozent der potenziellen Stammspieler verloren», sagte der 46-Jährige: «Wir müssen immer wieder ein paar Schritte zurückgehen, um wieder konkurrenzfähig zu sein und uns zu entwickeln. Diese Saison vielleicht sogar wie noch nie. Wir sind selbstbewusst. Wir wissen aber auch, dass wir uns alles wieder erarbeiten müssen. Es ist vielleicht wichtiger denn je, einen guten Start zu haben, weil wir viele junge und unerfahrene Spieler haben und Leistungsträger und Führungsspieler verloren haben.»

Unter anderem verließen Torjäger Tim Kleindienst, Mittelfeldspieler Niklas Dorsch (beide KAA Gent), Routinier Sebastian Griesbeck (1. FC Union Berlin) und Innenverteidiger Timo Beermann (VfL Osnabrück) die Schwaben. «Wir haben jede Menge Erfahrung verloren, das können wir nicht eins zu eins ersetzen», sagte Schmidt, dessen Mannschaft am Samstag (15.00 Uhr) gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching ihr nächstes Testspiel bestreitet.