DFB-Pokal

HSV-Trainer sieht Chancen: Wollen «Hand am Pott halten»

Tim Walter
Hamburgs Trainer Tim Walter gestikuliert am Spielfeldrand. © Marcus Brandt

Hamburg (dpa/lno) - Tim Walter sieht den Zweitligisten Hamburger SV im DFB-Pokalhalbfinale gegen Bundesliga-Vertreter SC Freiburg in der Rolle des aussichtsreichen Außenseiters. «Der Gegner spielt eine Liga höher und ist auf dem Weg in die Champions League, wir sind nominell der Herausforderer», sagte der Trainer des HSV am Ostermontag zum Heimspiel am Dienstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) gegen die Breisgau-Elf. «Wir haben Bock auf dieses schöne Spiel und eine hervorragende Plattform mit einem ausverkauften Haus. Da ist es für jeden Gegner schwer, vor 57.000 Fans zu bestehen», betonte Walter.

Die Herangehensweise sei für sein Team immer gleich: «Wir wollen jedes Spiel gewinnen», sagte Walter, der mit dem Finaleinzug den größten Erfolg des HSV seit dem Pokalsieg 1987 in Berlin perfekt machen kann. Die Frage, ob er mit dem HSV lieber in die 1. Liga aufsteigen oder DFB-Pokalsieger werden würde, beantwortete der 46-Jährige ausweichend: Er wolle «immer alles», so Walter. «Jetzt geht's erst erst mal darum, dieses Spiel zu gewinnen, um zumindest eine Hand am Pott zu halten.»

Personell kann er nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben dem Langzeitverletzten Tim Leibold fehlt nur Maximilian Rohr wegen eines Muskelfaserrisses. Der bei der Generalprobe am Samstag in der 2. Liga gegen den Karlsruher SC (3:0) gesperrte Mittelfeldakteur Ludovit Reis ist wieder eine Option für die Startelf.