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«Kann Faktor werden»: KSCs Kreuzer fürchtet Corona-Einfluss

Oliver Kreuzer
Oliver Kreuzer, Sportgeschäftsführer des KSC, betritt das Stadion. Foto: David Inderlied/dpa © David Inderlied

Karlsruhe (dpa) - Sportchef Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC fürchtet, dass Corona-Fälle Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf der 2. Fußball-Bundesliga haben könnten. «Im Kampf um den Auf- oder gegen den Abstieg kann das schon ein Faktor werden», sagte der 56-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Womöglich auf mehrere Spieler wegen positiver Tests verzichten zu müssen, kann eine Beeinträchtigung sein. Das hat die Niederlage der Bayern gegen Gladbach gezeigt. Die ist sicher auch ein Stück weit auf die Ausfälle der Bayern zurückzuführen.» Die Münchner hatten nach einer Reihe von positiven Tests zum Rückrundenauftakt der Bundesliga vorigen Freitag mit einem stark dezimierten Kader 1:2 gegen Mönchengladbach verloren.

Die Karlsruher, deren Profis laut Kreuzer alle eine Booster-Impfung erhalten haben, bestreiten am kommenden Samstag beim SV Darmstadt 98 ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr. Dabei müssen sie ziemlich sicher auf Fabio Kaufmann verzichten. Der Offensivmann hatte wegen eines positiven Corona-Tests das Trainingslager in Spanien verpasst und steigt wohl erst diesen Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein. «Ich hoffe, dass sich die Pandemie-Lage bis Februar etwas beruhigt», so Kreuzer. «Es wäre auch wirtschaftlich schlimm, wenn die Politik langfristig an den Geisterspielen festhalten würde.»

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